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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Fünfzehn Monate Haft für Fälscherin aus Westerstede

17.01.2019

Wehnen /Oldenburg Wegen Urkundenfälschung in mehreren Fällen und Diebstahls muss eine 30 Jahre alte Frau aus Westerstede für fünfzehn Monate ins Gefängnis. Ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichtes in Oldenburg gegen die mehrfache Mutter ist am Mittwoch vor dem Oldenburger Landgericht rechtskräftig geworden. Die Angeklagte ist hochgradig drogenabhängig. Um ihre Sucht finanzieren zu können, begeht sie immer wieder Straftaten. Während einer Unterbringung im Landeskrankenhaus in Wehnen hatte sie Mitpatientinnen beziehungsweise deren Unterschriften kennen gelernt. Als der Aufenthalt beendet war, war die Angeklagte auf die Idee gekommen, Gelder von den Konten der Mitpatientinnen auf ihr eigenes zu transferieren.

Dazu füllte sie Blanko-Überweisungsträger aus, setzte eine beliebige Summe zugunsten ihres eigenen Kontos ein und unterschrieb den Auftrag mit der gefälschten Unterschrift der Mitpatientinnen.

Mehrere 1000 Euro konnte die Angeklagte so ergaunern. Nach einem neuen Gesetz müssen Täter das, was sie durch Straftaten erlangt haben, an den Staat zur Weiterleitung an die Geschädigten zurückzahlen. Das sind im Fall der Angeklagten 2600 Euro. Auch etliche Diebstähle in Drogeriemärkten in Oldenburg gehen auf das Konto der Angeklagten. Die Kosmetika verkaufte sie, um an Geld für Drogen zu kommen.

Zur Tatzeit stand die mehrfach vorbestrafte Angeklagte unter Bewährung. Auch deswegen gab es in der ersten Instanz beim Amtsgericht keine weitere Bewährung mehr. Gegen das Amtsgerichts-Urteil hatte die Angeklagte aber Berufung eingelegt. Vor dem Landgericht wollte sie wohl eine Strafreduzierung oder gar doch noch eine Bewährungsstrafe erreichen.

Doch so weit kam es gar nicht. Die Kammer warf die notwendige Diskussion auf, ob die Angeklagte nicht in die geschlossene Entziehungsanstalt eingewiesen werden müsse. Um offenkundig das zu vermeiden, zog die Angeklagte ihre Berufung wieder zurück.

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