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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Löschwesen: Wehren rücken immer öfter aus

24.01.2017

Rastede Die Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Rastede fahren immer mehr Einsätze. Das geht aus der Einsatzstatistik hervor, die Gemeindebrandmeister Erwin zum Buttel anlässlich der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hahn vorstellte.

„Die Entwicklung der Einsätze geht steil nach oben“, sagt zum Buttel. Bemerkbar macht sich das insbesondere bei der Anzahl der Brände. 128 Mal rückten die sechs Ortswehren aus der Gemeinde Rastede aus. Das waren fast doppelt so viele Brandeinsätze wie noch im Jahr 2015. Da waren es insgesamt gerade mal 65.

Allein die Freiwillige Feuerwehr Rastede rückte im vergangenen Jahr zu 61 Brandeinsätzen aus. Die Einheit Hahn kommt auf 29 solcher Einsätze, Ipwege-Wahnbek auf sieben, Loy-Barghorn auf 14, Neusüdende auf elf und Südbäke auf sechs.

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Zu diesen Brandeinsätzen zählen im Übrigen auch Alarme und Fehlalarme von Brandmeldeanlagen und sonstige Fehlalarme. Fast die Hälfte der insgesamt 128 Einsätze entfällt auf diese Bereiche (56). Im Vergleich zu 2015 hat sich die Zahl nahezu verdreifacht. Da waren es 19 Einsätze.

Zum Buttel führt die Steigerung vor allem auf die Vielzahl der Brandmeldeanlagen zurück. „Je mehr Technik verwendet wird, desto mehr Pannen gibt es auch“, sagt der Gemeindebrandmeister. Hinzu gekommen seien ferner die privaten Rauchmelder. „Die hatten wir vorher noch nicht“, sagt zum Buttel.

Die Freiwilligen Feuerwehren rücken allerdings nicht nur zu Bränden aus. Sie leisten auch Unterstützung bei Verkehrsunfällen, Tierrettungen, Unwettern oder Gefahrguteinsätzen. Die Zahl solcher Hilfeleistungen stieg im vergangenen Jahr ebenfalls an: von 96 im Jahr 2015 auf nun 106.

Am häufigsten rückte auch hier die Einheit Rastede aus, nämlich 55 Mal. Die Ortswehr Hahn leistete 20 Mal Unterstützung, Ipwege-Wahnbek sieben Mal, Loy-Barghorn zwölf Mal, Neusüdende acht Mal und Südbäke vier Mal.

Zugenommen habe nach Einschätzung des Gemeindebrandmeisters insbesondere die Unterstützung des Rettungsdienstes. So würde die Feuerwehr etwa auch angefordert, um verschlossene Türen bei Einsätzen zu öffnen.

Bei Fehlalarmen, die von Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden, fordert die Gemeinde im Übrigen keine Kostenerstattung für den Einsatz der Feuerwehr. Das sagt Gemeindesprecher Ralf Kobbe. Anders verhält es sich indes bei absichtlich herbeigerufenen Fehlalarmierungen. „Da versuchen wir, den Verursacher zu ermitteln und die Kosten in Rechnung zu stellen.“

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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