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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Tierschutzverein Ammerland: Anzeigen wegen Tierquälerei häufen sich

25.01.2019

Westerstede /Ammerland Vernachlässigte Hunde, die noch nie das Tageslicht gesehen haben, abgemagerte Katzen, die voller Flöhe sind – es gibt viele Formen von Tierquälerei und Vernachlässigung. In der Region schlagen Ammerländer oft zwei- bis dreimal in der Woche beim Tierschutzverein Alarm, um auf Missstände in der Nachbarschaft oder auf Bauernhöfen aufmerksam zu machen.

„Wir nehmen erst einmal jeden Hinweis sehr ernst und ich erkläre den Hinweisgebern genau den weiteren Ablauf“, sagt Renate Merkel vom Tierschutzverein. Denn dieser Ablauf sieht anders aus, als viele oft erwarten. Denn: Die Tierschützer stürmen nicht los und betreten einfach so Privatgrundstücke, um potenziell in Gefahr schwebende Tiere zu retten. „Das dürfen wir überhaupt nicht“, betont Merkel. Das Prozedere sei ein ganz anderes: „Wir leiten die Meldung ans zuständige Veterinäramt weiter.“ Die Behörde sei für alle Verdachtsfälle von Vernachlässigung bis zur Tierquälerei zuständig, die Zusammenarbeit laufe sehr gut.

Doch auch wenn die Tierschützer nicht sofort selbst aktiv werden dürfen, sie geben Hilfestellung: Sie erklären den Hinweisgebern bspw., dass sie sich ebenfalls ans Amt wenden sollen, erläutern, wie wichtig es ist, keine anonymen Anzeigen zu schalten sondern persönlich auszusagen. Je mehr die Behörden in Händen halten, so beschreibt Merkel, umso schneller könne den Tieren geholfen werden.

Der Tierschutzverein selbst wird erst wieder in der Zusammenarbeit mit den Behörden aktiv, wenn es um die Tierrettung geht, so etwa, wenn verwahrloste Katzen aufgenommen oder Hunde zum Tierheim gebracht werden müssen.

Alles in allem ist Renate Merkel zufrieden mit den Erfolgen in Sachen Tierschutz. Eine Sache ärgert sie aber: Nicht alles, was dem Verein zugetragen wird, entspricht der Wahrheit. „Es gibt auch öfter mal Verleumdungen wegen Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Anfeindungen, da muss man vorsichtig sein“, weiß Merkel. Dadurch werde Zeit vergeudet, die anderen Fällen verloren geht.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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