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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Unbekannte zerschneiden Kita-Zaun

29.03.2019

Westerstede Sie sind auf den ersten Blick unscheinbar, haben aber für viel Ärger gesorgt: Insgesamt 28 Löcher haben ein oder mehrere unbekannte Täter in den Sichtschutz am Zaun der Kita Am Schützenbusch geschnitten. Und ähnlich wie im Fall des mit Farbe besprühten DLRG-Gebäudes (NWZ berichtete am 21. März) entstehen auch hier Kosten, die zu Lasten von Minderjährigen gehen.

„Insgesamt liegt ein Schaden von knapp 400 Euro vor“, berichtet Alexander Bechara, Vorsitzender des Fördervereins der Kita, der den Sichtschutz aus Vlies angebracht hatte. Das höre sich nicht nach viel Geld an, belaste den Verein aber trotzdem stark.

„Wir haben nur knapp 500 Euro Mitgliederbeiträge im Jahr, dazu kommen 1500 Euro Einnahmen aus unserem Osterbasar und einige Einzelspenden.“ Die 400 Euro für die Zaun-Reparatur seien keine Bagatelle für den Verein, rechnet Bechara vor. Neben den finanziellen Kosten hätten die Vereinsmitglieder auch viel Zeit in die Reparatur des Zaunes gesteckt. Das zerstörte Vlies zu ersetzen habe etwa 10 Stunden gedauert.

Das Geld für die Reparatur fehle dem Verein an anderer Stelle. „Eigentlich wollten wir Bücher und Spielgeräte kaufen, jetzt müssen wir sehen, was noch möglich ist“, sagt Bechara.

Deshalb sei es auch zu teuer, das gesamte Vlies auszutauschen. „Wir haben vor vier Jahren mehr als 3000 Euro investiert, um dem Wunsch der Eltern nach einem Sichtschutz nachzukommen. Das war ein echter Kraftakt für den Verein“, so Bechara.

„Es ist beschämend und traurig, dass einige Menschen mutwillig und boshaft Eigentum zerstören. Noch trauriger wiegt die Tatsache, dass das Geld eigentlich für die Kinder zur Verfügung stehen sollte“, kommentiert Bechara den Vorfall, der sich am Wochenende vom 15. bis 17. März ereignet haben muss.

Und auch nachdem Bechara die eingeschnittenen Stellen repariert hatte, sei es zu erneuten Zerstörungen gekommen, wie der Vereinsvorsitzende mitteilte. „Ich habe schon wieder Schnitte entdeckt, die können nicht älter als zwei bis drei Tage sein.“

Erfreulichere Nachrichten gibt es indes von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Westerstede. Wie Thorben Windeler, Vorsitzender der Ortsgruppe, mitteilte, hätten sich mehrere Personen gemeldet, die bereit seien, einen finanziellen Beitrag zur Entfernung der Schmierereien zu zahlen, so dass die Rettungsschwimmer keine Verluste durch die Aktion machen.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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