• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Brandschutzbedarfsplan Für Wiefelstede: Feuerwehren unter der Lupe

09.12.2019

Wiefelstede Einstimmig sei im Verwaltungsausschuss beschlossen worden, einen Feuerwehrbedarfsplan für die Gemeinde Wiefelstede erstellen zu lassen, sagt Tobias Habben, Stellvertreter im Amt von Bürgermeister Jörg Pieper. Erstmals überhaupt begutachte ein Ingenieursbüro von außen den Zustand der Wiefelsteder Retter, so Gemeindebrandmeister Heiko Bruns. „Wir haben bisher immer unseren eigenen Plan in Sachen Fahrzeuge und Gebäude abgearbeitet.“

Einen Feuerwehrbedarfsplan zu erstellen, erlaubt das Niedersächsische Brandschutzgesetz. Verpflichtend ist der nicht, insoweit ist es anschließend auch die Umsetzung nicht. Allerdings: Bekommt beispielsweise eine Ortswehr ein neues Fahrzeug, so muss in Folge das Gerätehaus an die aktuellen Vorschriften (Arbeitsschutz etc.) angepasst werden. Es verliert den so genannten Bestandsschutz. Die Vorgaben kommen beispielsweise in Sachen Arbeitsschutz von der Feuerwehr-Unfallkasse.

Bereisung der Ortsbrandmeister

„Mit einem Feuerwehrbedarfsplan wissen wir, wo wir stehen“, sagt Habben. Mitte Dezember soll der Aufschlag mit einer Bereisung mit den Ortsbrandmeistern zu den sechs Feuerwehr-Standorten in der Gemeinde gemacht werden.

Brandschutzbedarfsplan

Ein Brandschutzbedarfsplan enthält unter anderem die Beschreibung des Ist-Zustandes der Feuerwehr-Einheiten einer Kommune.

Dazu die gewünschten Schutzziele für die Bevölkerung einer Gemeinde.

Eine Berechnung des Zielerreichungsgrades aus den Ist-Daten sowie aus den Soll/Ist-Abweichungen leitet den Handlungsbedarf ab. Damit werden die Fähigkeiten der Feuerwehr auf das vereinbarte Schutzziel optimiert.

Einen Problemfall stellt das Gerätehaus in Metjendorf dar. Dort ist der Abstand zwischen den Fahrzeugen und den Spinden, in denen die Ausrüstung der Wehrleute lagert und vor denen sie sich umziehen, zu eng. Unfallgefahr, falls jemand das Feuerwehrauto startet und den Rückwärtsgang einlegt.

Ähnliches gelte auch für das Gerätehaus in Mollberg. Die dortige Ortswehr soll 2023 ein neues Fahrzeug bekommen, berichtet Tobias Habben. Dann fiele der Bestandsschutz für das Gerätehaus weg. „Das wird eng mit dem Platz“, weiß auch der Gemeindebrandmeister. Man müsse sehen, was man da machen könne. Vielleicht ginge nach hinten raus was.

220 Feuerwehrleute

Eine neue Regelung in Sachen Arbeitsschutz sei, dass die Einsatzkleidung der Wehrleute nicht mehr in der Fahrzeughalle hängen dürfe. Sie müsse wärmer als die Außentemperatur gelagert werden. Auch müsse es Schwarz-Weiß-Bereiche geben. Ähnlich wie in einem Bergwerk. In einem Raum ziehen sich die Wehrleute ihre Zivilkleidung aus, in einem anderen die Einsatzkleidung an – und umgekehrt.

In den kommenden Jahrzehnten gebe es noch einiges zu tun für die rund 220 Feuerwehrmänner und -frauen in der Gemeinde Wiefelstede, sagt Gemeindebrandmeister Heiko Bruns voraus.

Jens Schopp Redakteur / Redaktion Rastede/Wiefelstede
Rufen Sie mich an:
04402 9988 2621
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.