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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Sturmschäden: Bauhof räumt immer noch auf

12.10.2017

Wiefelstede Auch eine Woche nach dem Sturm „Xavier“ sind die Mitarbeiter des Wiefelsteder Bauhofs noch immer mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Vor allem Windabbrüche in den Bäumen entlang der Gemeindestraßen müssen beseitigt werden. „Ende der Woche sind wir damit wohl durch“, schätzte am Mittwochvormittag Bauhofleiter Heiko Bruns.

Der Sturm aus Nordost hatte auch den Bauhof selbst mächtig in Atem gehalten. „Ab Mittag, als ,Xavier’ losbrach, stand bei uns das Telefon plötzlich nicht mehr still“, erinnerte sich Bruns an einen hektischen Tag. Viele Bürger aus dem gesamten Gemeindegebiet hätten angerufen und von umgestürzten Bäumen und von Kronenabbrüchen berichtet, die Straßen und Wege im öffentlichen Raum blockierten. „Gut 50 Schadensmeldungen sind allein bei uns eingelaufen“, machte Bruns deutlich, dass die Mitarbeiter am Donnerstag ebenfalls den ganzen Tag mit der Beseitigung von Sturmschäden beschäftigt waren. „Die Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde koordinierten ihre Einsätze über den in Wiefelstede stationierten Einsatzleitwagen (ELW) selbstständig – angeordnet von der Großleitstelle“, berichtete Bruns, der auch Gemeindebrandmeister in Wiefelstede ist: „Der Bauhof hat sich dann mit dem ELW kurzgeschlossen, um abzustimmen, was wo zu tun ist.“ Allein in der Großleitstelle seien an dem Tag 1200 Anrufe aus der Region eingelaufen.

Am Mittwoch war der Bauhof an der Straße „Feldtange“ damit beschäftigt, Kronenabbrüche aus den angeschlagenen Bäumen zu holen, damit sie nicht irgendwann herunterfallen. Dazu hatte die Gemeinde einen „Steiger“ angemietet. Bruns: „Wir waren froh, dass wir überhaupt einen bekommen haben, denn die Geräte sind derzeit überall im Einsatz.“ Damit kann in bis zu 33 Meter Höhe gearbeitet werden. So hoch mussten die Mitarbeiter an diesem Tag aber nicht hinaus. Mit der Kettensäge wurden die Äste aus dem Baum geschnitten, dann ging es zum nächsten Einsatz. An der „Feldtange war auch am Sturmtag einiges los“, berichtete der Bauhofleiter. Dort waren entlang der Straße neun Bäume weg von der Straße auf die Weide gekippt und hatten große, tiefe Löcher auf der Berme hinterlassen. „Wir haben die Bäume abgesägt und die Stümpfe samt Wurzelwerk wieder in die Erde gesetzt, damit niemand in die Löcher fallen kann“, erinnerte sich Bruns und zeigte auf die Baumstümpfe. Deutlich war auch am Mittwoch noch die Kante des Lochs zu erkennen. „Die Bäume können wir an vielen Stellen in der Gemeinde noch gar nicht abtransportieren“, machte Bruns deutlich, dass die Weiden aufgrund des derzeit starken Regens derart aufgeweicht sind, dass Fahrzeuge dort keine Chance haben.

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Noch immer liegen etwa am Köntjeweg in Gristede umgefallene Bäume in dem dort vorhandenen Wald so auf der Straße, dass Autos dort nicht durchkommen. „Auch da müssen wir bis Ende der Woche noch ’ran“, sagte Bruns.

Besonders viele Bäume waren auch am Conneforder Feldweg im Norden der Gemeinde umgefallen. Auch dort lag am Sturmtag ein Schwerpunkt der Arbeiten des Bauhof-Teams. „Der Sturm kam aus Nordost – und damit aus einer anderen Richtung als sonst“ – für Bruns mit ein Grund, warum „Xavier“ so viele Bäume in der Region umgepustet hat: „Normalerweise kommen die Stürme aus dem Westen.“

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