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NWZonline.de Region Ammerland Blaulicht

Wo der Nachwuchs Feuer und Flamme ist

08.04.2015

Bad Zwischenahn Nachdem neulich bereits die Einheiten Bad Zwischenahn, Aschhausen, Ofen und Ohrwege Bilanz gezogen hatten (die NWZ  berichtete), taten dies nun auch die zur Gemeinde gehörenden Freiwilligen Feuerwehren in Petersfehn, Kayhauserfeld, Elmendorf und Dänikhorst. Schwerpunkte der Versammlungen waren auch dort Tätigkeitsberichte, Rück- sowie Ausblicke.

Die Einheit Petersfehn machte bei den Hauptversammlungen den Anfang. Einsätze, Ausbildung und der allgemeine Dienst forderten von den Kameraden insgesamt 6600 Stunden ihrer Freizeit. Unter der Rubrik „Allgemeiner Dienst“ findet man neben den feuerwehrtypischen Dingen auch Veranstaltungen, die die Feuerwehr in das Leben der Gemeinde einbindet. Zu solchen Terminen gehören beispielsweise die Blutspende-Aktionen, der Besuch von Kindergärten und Schulklassen im Feuerwehrhaus sowie die Begleitung von Laternenumzügen.

Zusammenarbeit

Auf der Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kayhauserfeld konnte der Ortsbrandmeister auf ein einsatzreiches Jahr zurückblicken. Die geleisteten Stunden werden hier mit 2582 angegeben. Auffällig war der Anstieg der Einsätze von durchschnittlich 32 in den vergangenen Jahren auf 52 in 2014. Aus Altersgründen wurde der Kamerad Helmut Meyer in die Abteilung der Alterskameraden entlassen.

Der Ortsbrandmeister in Elmendorf ließ ein „verhältnismäßig unspektakuläres“ Einsatzjahr mit 3939 Stunden Revue passieren. Eine Besonderheit gab es allerdings: die Gründung der Jugendfeuerwehr Elmendorf am 23. August 2014. Die 18 Jungen und Mädchen und ihre Betreuer haben bereits 950,5 Stunden in ihrem Dienstbuch stehen.

Zusätzlich besetzten die „großen“ Kameraden die Einsatzfahrzeuge der Technischen Zentrale, und so standen auf der Tagesordnung der Elmendorfer die Berichte des Technischen Zugs, des Gefahrgutzuges und des Musikzuges. Auf der Versammlung wurde Kamerad Georg Lüers in die Altersabteilung entlassen.

In Dänikhorst wurden insgesamt 1235 Stunden geleistet. Neben den Einsätzen und allgemeinen Diensten steht die intensive Zusammenarbeit mit den Kameraden der Nachbarwehr Ohrwege auf dem Dienstplan, da beide Einheiten im Ernstfall gemeinsam alarmiert werden.

Brandmeldeanlagen

Zusammengefasst sind die Einsätze im vergangenen Jahr weniger geworden. Dagegen stiegen die Einsätze durch Brandmeldeanlagen stetig an. Während die Statistik für das Jahr 2011 46 und für 2012 47 Alarmierungen aufzeigt, stieg die Anzahl im Jahr 2013 auf 67 und im Jahr 2014 auf 87 Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen. Das Thema „Rauchwarnsysteme“ wird deutschlandweit die Feuerwehren in Zukunft immer mehr beschäftigen, da bereits in 14 Bundesländern eine gesetzliche Vorschrift zur Installationspflicht vorliegt.

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