Borbeck - Da wurde fleißig geputzt, geharkt, die Hecke geschoren und vor allem ordentlich geschwitzt: Rund zehn Personen fanden sich am Samstag auf der Anlage des Heimat- und Ortsbürgervereins (HOBV) Borbeck ein, um das Areal um das „Dörpshus“ herum wieder in Schuss zu bringen. Eigentlich wird ab Frühjahr einmal im Monat eine Reinigungsaktion gestartet, doch in diesem Jahr machte die Corona-Krise dem gewohnten Ablauf einen Strich durch die Rechnung.
Dass an diesem Samstag im Außenbereich wieder Hand angelegt wird, ist auch Alfred Stalling zu verdanken. „Ich habe mir gedacht, dass wieder was passieren muss. Schließlich soll das Dörpshus ja einen vernünftigen Eindruck machen.“
Unterstützung erhielt er von der Vorsitzenden des HOBV, Claudia Basenbrunken, die diese Idee weitergab und einige Mitstreiter fand, die an diesem Tag auch Zeit hatten.
Die Aufgaben waren dabei schnell verteilt. Es mussten keine Arbeiten zugewiesen werden. Jeder legte dort Hand an, wo er sich am besten einbringen konnte. Ob das Schneiden der Hecken und der Buchsbäume, die Säuberung der Einfahrt und der Parkfläche oder auch das Zusammenfegen und Harken der Grünabfälle, alles wurde von allen erledigt.
Neuanstrich notwendig
Dazu fanden sich zwei Mitglieder, die sich um einen Neuanstrich für den Schaukasten kümmerten. „Das wurde schon einige Jahre lang nicht gemacht. Der Kasten ist ziemlich vernachlässigt worden. Heute wird die alte Farbe abgekratzt und das Holz anschließend grundiert. Der Neuanstrich erfolgt, sofern das Wetter mitspielt, nächste Woche“, beschreibt Dieter Schnittger die anfallenden Arbeiten.
Insgesamt hatten die fleißigen Helfer an diesem Tag viel zu tun. Bis in den Nachmittag hinein arbeiteten sie, wobei es ein gemeinsames Mittagessen gab, natürlich immer unter Einhaltung der Hygieneregeln.
Weihnachtmarkt?
Die erste gemeinsame Aktion wurde aber auch dazu genutzt, sich Gedanken darüber zu machen, wie es in diesem Jahr weiterlaufen soll. So konnte die Jahreshauptversammlung, die sonst Ende März durchgeführt wird, nicht stattfinden. „Wir müssen uns überlegen, ob sie in diesem Jahr ganz ausfallen muss“, machte sich die Vorsitzende entsprechende Gedanken. Was Claudia Basenbrunken allerdings hofft, ist, dass der kleine Weihnachtsmarkt stattfindet. „Wenn der ausfallen würde, wäre es absolut schade, weil in diesem Zusammenhang auch andere Vereine und Personen beteiligt sind. In diesem Fall müssen wir erst einmal abwarten.“
Ein Stein für „Olympia“
Mit der Reinigungsaktion der Außenanlage war für einige Mitglieder an diesem Samstag die Arbeit aber noch nicht erledigt. Eine Gruppe machte sich unter Führung von Claudia Basenbrunken am Nachmittag auf den Weg nach Neuenkruge. Dort hat der örtliche Bürgerverein beim Buswendeplatz einen kreativen Steingarten angelegt, wo sich Privatpersonen, aber auch Vereine und Verbände verewigen können. Ursel Diers hat einen Stein gestaltet, der auf die Familien-Olympiade der Bauerschaften Neuenkruge und Borbeck aufmerksam macht, die seit Jahren auf dem Sportplatz in Neuenkruge durchgeführt wird.
