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Broetje Automation in Rastede Unternehmen gibt Einblick in Digitalisierung

Einblick in die Digitalisierung bei Broetje Automation (von links): Dr. Antonia Isabel Kuhn, Christian Wollher, Lutz Neugebauer, Dr. Thomas Lepper, Minister Olaf Lies und Prof. Dr. Berend Denkena

Einblick in die Digitalisierung bei Broetje Automation (von links): Dr. Antonia Isabel Kuhn, Christian Wollher, Lutz Neugebauer, Dr. Thomas Lepper, Minister Olaf Lies und Prof. Dr. Berend Denkena

Torsten von Reeken

Rastede/Loy - Mehr als 90 Teilnehmer haben am Donnerstagnachmittag den Auftakt der Roadshow „Digitale Produktion 2023“ genutzt, um einen Blick hinter die Kulissen der Digitalisierung bei Broetje Automation zu werfen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies eröffnete die Roadshow, die kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Transformation zur digitalen Produktion helfen soll.

Zentraler Bestandteil ist die „Mobile Fabrik“ des Mittelstand-Digital Zentrums Hannover. Anhand der Herstellung eines Automodells wird eine vollständige digitale Prozesskette abgebildet. So wird Digitalisierung in Unternehmen vor Ort greifbar und begreifbar.

Mobile Fabrik

Zum Auftakt der Roadshow 2023 ist die „Mobile Fabrik“ zu Gast bei den „Digitalen Orten“ in Niedersachsen. Die gastgebenden Einrichtungen sind Vorreiter der Digitalisierung. Broetje Automation ist seit 2019 einer dieser Digitalen Orte Niedersachsens.

„Gemeinsam mit der Digitalagentur Niedersachsen und dem Mittelstand-Digital Zentrum Hannover rücken wir Initiativen, Projekte, Unternehmen und Institutionen in den Fokus, die sich besonders für die Digitalisierung engagieren und damit einen wichtigen Beitrag für die Innovationskraft unseres Landes leisten“, betonte Lies. „Die Roadshow ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir die Digitalisierung durch einen gezielten Wissens- und Technologietransfer voranbringen.“

Thomas Lepper, Experte vom Mittelstand-Digital Zentrum Hannover, stellte die Anwendungen vor, die anschließend vor Ort in der „Mobilen Fabrik“ live in Aktion erfahren werden konnten. Die praktische Anwendung von Digitalisierungslösungen, wie sie im Maschinen- und Anlagenbau für Hightech-Industrien wie die Luft- und Raumfahrtindustrie eingesetzt werden, präsentierte Marcel Meyer, Teamleiter Simulation bei Broetje Automation.

Digitale Zwillinge

Das Maschinenbauunternehmen setzt schon seit 1996 „Digitale Zwillinge“ ein, ein digitales Abbild der realen Maschinen, um Qualität auf höchstem Niveau im Flugzeugbau sicherzustellen. Über drei Jahrzehnte wurde dieses Konzept immer weiter entwickelt und bietet heute ein vollständiges digitales Abbild nicht nur der Maschinen, sondern auch ihrer Produktionsprozesse bis hin zum Management ganzer Fabriken.

Lutz Neugebauer, CEO der Broetje Automation Gruppe betonte, wie wichtig die Digitalisierung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens ist. „Es zahlt sich heute aus, dass wir schon seit fast dreißig Jahren an der Digitalisierung arbeiten“, betonte Neugebauer.

Beim Werksrundgang konnten die Teilnehmer, die aus verschiedensten Branchen und Regionen in Norddeutschland nach Rastede gekommen waren, die realen Roboter und Maschinen auch vor Ort besichtigen. In der Mobilen Fabrik des Mittelstand-Digital Zentrum Hannover erhielten die Besucher dann die Gelegenheit, die gesamte Digitale Prozesskette live zu erleben.

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