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NWZonline.de Region Ammerland

Bohren für die Energiewende

15.02.2020

Conneforde Die Bohrarbeiten auf dem Acker neben dem Conneforder Umspannwerk sind die Vorbereitungen für den Bau einer geplanten Höchstspannungsleitung mit 380 kv. Sie soll die bereits bestehende Leitung mit 220 kv ersetzen. Und damit die Strommasten auch sicher stehen, müssen die Ingenieure wissen, wie der Untergrund beschaffen ist. „Wir bohren auf eine Tiefe von 30 Meter“, berichtet Geräteführer Thomas Jager der Rasteder Firma für Baugrunderkundung Vulhop und Becker.

Man müsse sicher gehen, dass kein sogenannter Schwemmgrund im Boden sei, so Jager. „Die ersten vier Meter bohren wir hier oben erst mal durch eine Torfschicht.“ Es gehe bei den Sondierungen um nichts anderes als die spätere Standsicherheit der Strommasten. „Die stehen jeweils zwischen 400 und 500 Meter auseinander“; sagt Janina Schultze, Ansprechpartnerin für Bürgerbeteiligung bei Tennet.

Trockenkernbohrungen

Um zu wissen, wie es in den tieferen Schichten aussieht, werden Trockenkernbohrungen durchgeführt. Zuvor wird eine sogenannte Drucksondierung zur Ermittlung der Dichte durchgeführt. „Die Ergebnisse der Drucksondierung und der Bohrungen werden dann miteinander abgeglichen“, erklärt Jager das Verfahren. Was dabei herauskommt, ist entscheidend dafür, wie die Masten am Ende gegründet werden. „In dieser Gegend werden wir wahrscheinlich sehr viele Pfahlgründungen haben.“

Der erste Abschnitt hat eine Länge von 21 Kilometern. 46 Strommasten werden dort frühestens ab 2023 errichtet, sagt Janina Schultze. Bisher haben die Männer von Vulhop und Becker rund die Hälfte der Strecke geschafft. Denn: Eine einzige Bohrung kann bis zu zwei Tagen dauern. Um auf die 30 Meter Tiefe zu kommen, müssen Jens Hüpers und Guido Nitschke an der Maschine 15 Stahlrohre im Boden versenken. Mit dem Bohrer voran werden die Bodenproben nach oben befördert.

Auftrag der Bundesnetzagentur

Der Neubau der neuen Höchstspannungsleitung ist erforderlich, weil vermehrt Windenergie im Norden des Landes produziert wird. Deshalb müsse Tennet im Auftrag der Bundesnetzagentur eine neue Stromtrasse vom Umspannwerk in Conneforde bis Cloppenburg bauen.

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Jens Schopp Redakteur / Redaktion Rastede/Wiefelstede
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