Ammerland - Nur noch fünf Landkreise in Deutschland haben eine Inzidenz von über 1000. Während bundesweit fast überall die Werte gesunken sind, pendelt das Ammerland weiter rund um einen Inzidenzwert von 1200. Am Mittwoch berechnete das RKI die 7-Tagesinzidenz mit 1201,1 – das ist der dritthöchste Wert in Deutschland.

186 Neuinfektionen gab es. Darunter waren 50 aus Westerstede, 46 aus Bad Zwischenahn, 29 aus Rastede, 24 aus Edewecht, 22 aus Wiefelstede und 15 aus Apen. Immerhin gab es einen leichten Rückgang zum Mittwoch vergangener Woche (minus 42).

Bei den Gemeinde-Inzidenzen gab es am Mittwoch ebenfalls nur wenig Bewegung. Rastede sank auf 835,8 und liegt als einziger Ort noch unter der 1000er Linie. Bad Zwischenahn kommt jetzt auf 1100,1. Alle anderen Gemeinden liegen über dem Kreisschnitt: Westerstede bei 1265,0; Apen 1269,7 und Edewecht 1280,4. Spitzenreiter blieb am Mittwoch trotz eines ordentlichen Rückgangs weiter Wiefelstede mit 1558,0.

Die Altersgruppe mit der höchsten Inzidenz sind wieder Schulkinder (fünf bis 14 Jahre). Sie liegt aktuell bei 2085. Dahinter folgen die jungen Erwachsenen (15 bis 34 Jahre) mit einem Inzidenzwert von 1419 vor dem „Mittelalter“ (35 bis 59 Jahre) mit 1388 Fällen pro 100.000 Einwohner. Der Wert für die Kleinkinder bis vier Jahren liegt bei 850. Die niedrigste Inzidenz gibt es bei den Senioren (60 bis 79 Jahre) mit 617. Die Senioren ab 80 kommen auf eine Inzidenz von 689.

Die positive Nachricht dieser Woche kommt aber aus dem Klinikzentrum Westerstede. Trotz der immer noch hohen Inzidenzen sorgt Omikron dort nicht für eine Überlastung der Intensivstation. Seit Wochenbeginn gibt es dort keinen einzigen Covid-Erkrankten mehr auf der Intensivstation.

Jasper Rittner
Jasper Rittner Chefreporter Oldenburg-Stadt/Ammerland