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NWZonline.de Region Ammerland

Förderverein: Damit Zuwendung möglich bleibt

13.12.2016

Wiefelstede /Metjendorf Der Bedarf für die ambulante Betreuung und Pflege von alten und/oder kranken Menschen im häuslichen Umfeld wird größer, weiß Gunda Carstens, Pflegedienstleiterin der Diakoniestation Wiefel­stede-Metjendorf. Weitere Pflegekräfte zu bekommen, das allerdings ist schwierig, sagt sie. Allein die Station Wiefel­stede-Metjendorf betreut mit 25 Pflegefachkräften, Pflegehelferinnen, Wund- und Palliativschwestern derzeit 110 Menschen in ihrem eigenen, häuslichen Umfeld im Gemeindegebiet – darunter auch Menschen, die bald sterben werden.

Der Förderverein für diakonische Kranken- und Altenhilfe Wiefelstede/Metjendorf sorgt unter anderem dafür, dass all diese betreuten Menschen auch in Würde begleitet werden können. „Mit diakonischen Leistungen, die von den Krankenversicherungen und Pflegekassen nicht abgerechnet werden“, wie auch Birgit Osterloh, kaufmännische Geschäftsführerin der Diakonie-Sozialstationen im Oldenburg Land, berichtet.

Sechs solcher Stationen gibt es im Oldenburger Land, drei allein im Ammerland: in Westerstede, Bad Zwischenahn und Wiefelstede. Aber nur zwei dieser sechs Stationen werden von Fördervereinen unterstützt: in Hude und in Wiefelstede. Diesen Vereinen kommt gerade in Zukunft eine besondere Bedeutung bei der würdevollen Begleitung der Menschen zu, weiß Birgit Osterloh, denn die Oldenburgische Kirche, die für diesen Zweck ebenfalls Geld bereitstellt, wird ihre Beträge in 2017 halbieren.

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Der Vorstand des Wiefelsteder Fördervereins übergab am Montag einen Scheck in Höhe von 3000 Euro an die Station – Geld, das dazu dienen soll, seelischen Beistand für Patienten und für Angehörige zu leisten, diese auch bei Problemlösungen zu unterstützen oder Beratungen für weitere Hilfsangebote zu geben, wie Fördervereinsvorsitzender Dr. Giselher Bechmann erklärte. „Es soll einfach mehr Zeit für persönliche Zuwendung ermöglicht werden“, fasst Bechmann zusammen.

Der Förderverein mit seinen derzeit 65 Mitgliedern erhält Geld aus Spenden, von den Kirchengemeinden Wiefelstede und Metjendorf sowie aus den Mitgliedsbeiträgen – und unterstützt die Station nicht nur mit Geld für die diakonische Begleitung der Menschen, sondern auch mit der Finanzierung von Wärmebehandlungen für die pflegenden Mitarbeiterinnen und von Weiterbildungen. Oder er schafft notwendiges medizinisches Gerät an. Gut 7000 Euro kommen der Station so jährlich seitens des Vereins zugute, berichtet Gunda Carstens.

Gern würde sie mehr Kräfte einstellen, diese jedoch seien schwer zu finden. Derzeit sind alle Pflegekräfte Frauen.

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