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NWZonline.de Region Ammerland

Den Blick für das harmonische Ganze verloren

17.07.2018
Betrifft: Kommentar „Das Viertel Tohuwabohu“ zum Artikel „Rechtsstreit um vergessene Ruine“, NWZ vom 14. Juli

(...) Der Begriff ‚Residenzort‘, mit dem für den besonderen Wirtschaftsstandort und die gute Wohnqualität im Kommunalmarketing geworben wird, suggeriert Großzügigkeit und harmonische Gestaltung. Von Letzterem kann hier nicht die Rede sein. Jedem Besucher dieser Wohnanlage fällt sofort ins Auge, dass hier auf engem Raum verschiedene Baukörper in ihren Größen, Formen und Gliederungen nicht aufeinander abgestimmt wurden.

Nach dem Motto Einheit in der Vielfalt hätte man aber die unterschiedlichen Baukörper durch formale Bezüge und gleichzeitig spannende, reizvolle Gegensätze zu einer modernen Wohnanlage kombinieren können. Ein Konzept dafür gab es offensichtlich nicht. Auch Charlotte Uhlhorn weist in ihrem neuen Buch Rasteder Rückblicke – Band 3 (2017, Isensee Verlag Oldenburg) darauf hin, dass die Gemeinde keine städtebaulichen Rahmenbedingungen entwickelt hat.

Trotzdem kann man im Ortskern an mehreren Wohn- und auch Geschäftshäusern der 60er und 70er Jahre erkennen, dass Architekten zu den angrenzenden Bauten aus dem 19. Jahrhundert formale Bezüge hergestellt haben, auch wenn es dafür keine bautechnische Notwendigkeit gab. Viele Investoren und Architekten scheinen aber heute den Blick für das harmonische Ganze verloren zu haben. Sie mögen dem Ort fernbleiben, denn noch ist Rastede ein liebenswerter Ort.

Joachim Schaub
Rastede

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