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NWZonline.de Region Ammerland

                             ferienaktion:          Den Schlangen auf der Spur

29.08.2014

Loyermoor Nina ist die erste Mutige: Die Sechsjährige aus Rastede hält die Hand auf, und Willi Martens legt darin vorsichtig eine kleine Ringelnatter ab. „Die ist aber glitschig“, sagt das Mädchen. Dann kommt die Schlange zurück in ihr Behältnis.

Es ist Donnerstagvormittag und auf dem Heidehof „Arche Noah“ in Loyermoor machen gerade 15 Mädchen und Jungen Bekanntschaft mit heimischen Schlangen. Die gibt es auf dem 40 Hektar großen Areal an der Birkenstraße nämlich in Hülle und Fülle.

4,6 Hektar der Fläche gehören dem Naturschutzbund Oldenburger Land, der dort Teichbiotope und andere Maßnahmen für den Reptilienschutz unterhalten kann – dank des ständigen Einsatzes von Martens.

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Bevor der 75-Jährige den Kindern Kreuzottern, Ringelnattern und Blindschleichen zeigt, schauen sie sich andere Fundstücke an. „Das ist eine Ringelnatter, die ein Bussard heruntergewürgt und dann auf dem Sandweg ausgeschieden hat“, sagt Martens und zeigt auf die Reste der Schlange in einem kleinen Glas.

Auch einige Eierschalen liegen bereit. „Krähen beobachten Entenmütter, folgen ihnen zu ihren Nestern, picken die Eier an und schlürfen sie aus“, erklärt der Naturliebhaber den Kindern.

Die schauen sich alles wissbegierig an, brennen aber schon darauf, nun endlich eine lebendige Schlange zu sehen und auch anzufassen. Martens holt ein großes Terrarium aus dem Schatten. „Nicht zu dicht rankommen, Kinder“, warnt der 75-Jährige und holt eine 80 Zentimeter lange Kreuzotter aus dem Behälter.

„Mein Opa hat 1932 400 Kreuzottern getötet. Für jedes Exemplar gab es damals 50 Pfennig“, erzählt Martens. Die Schlangen lagen damals unter den Heugarben und bissen die Erntehelfer, wenn sie gestört wurden. „Dann gab es dicke Arme“, weiß Martens.

Die Kinder werden natürlich nicht gebissen. Der 75-Jährige sorgt dafür, sie den schnellen und wendigen Reptilien nicht zu nahe kommen. Erst die wenige Tagen alten Ringelnattern und Blindschleichen dürfen sie anfassen. Ein komisches Gefühl, findet nicht nur die sechsjährige Nina.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/ammerland 
Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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