Edewecht/Friedrichsfehn - Ein Bedarf ist da: Wenn ab Montag, 29. März, die Ferienbetreuungen in Edewecht und Friedrichsfehn beginnen, werden sich in Edewecht in der ersten Woche 17 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren bei der Grundschule einfinden, in der zweiten Woche elf Kinder. In Friedrichsfehn werden es an der dortigen Grundschule dann zwölf beziehungsweise 16 Kinder sein.
Angebot seit Jahren
Bereits seit vielen Jahren bietet Edewecht als familienfreundliche Gemeinde in den Schulferien eine Ferienbetreuung an. Ab 8 Uhr stehen Studenten, Erzieher in der Ausbildung und Jugendliche mit einer Jugendleiterkarte bereit, die sechs bis zehn Jahre alten Grundschüler in Empfang zu nehmen und mit ihnen bis 13 beziehungsweise 14 Uhr den halben Tag zu gestalten. „Wir waren eine der ersten Gemeinden im Ammerland, die dieses Ferienangebot unterbreitet hatten“, erzählt Inga Koch, Leiterin des Familienbüros der Gemeinde Edewecht, nicht ganz ohne Stolz von der Vorreiterrolle der Gemeinde.
„Die Kinder werden sich drinnen und draußen aufhalten können, Abwechslung wird an den Tagen bestimmt geboten werden“, ist sie sich sicher. „Bei der Gestaltung des Programms wird auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen, auf ihre Lust und ihre Interessen. Sie sollen sich hier ausleben und austoben können.“ Was in den zwei Wochen allerdings Corona-bedingt nicht stattfinden kann, ist das gemeinsame Kochen. Und auch die Nutzung der Turnhalle in Friedrichsfehn ist dieses Mal nicht möglich.
Bedarf gestiegen
Zu Beginn des Jahres wurden die Eltern über das Betreuungsangebot in den Osterferien informiert. „Im Vergleich zu den Vorjahren ist der Bedarf an Betreuungsplätzen etwas gestiegen“, kann Inga Koch feststellen. Es sind berufstätige Eltern und auch Alleinerziehende, die dieses Angebot gern nutzen. Und die Kinder verbringen einen Teil der Ferien mit Gleichaltrigen. Die Eltern, die ihre Kinder in die Ferienbetreuung gegeben haben, waren bisher begeistert: „Wir haben viele positive Resonanzen erhalten.“ Neben den Osterferien gibt es dieses Angebot auch in den Sommer- und Herbstferien, wobei immer ein Zeitraum von einer Woche belegt werden muss.
Normalerweise kann eine Gruppe maximal 25 Kinder umfassen. Aktuell ist es Corona-bedingt etwas weniger. Ob die jetzt gemeldete Anzahl tatsächlich auch betreut werden kann, ist wie in vielen anderen Bereichen auch von der Inzidenzzahl im Landkreis Ammerland abhängig. „Sollte sie sich weiter negativ entwickeln, kann es passieren, dass nur noch höchstens zehn Kinder in die Gruppen dürfen. Dann werden wir kurzfristig umdisponieren müssen“, ist Inga Koch auf mögliche Eventualitäten vorbereitet.
