Edewecht - Im Jahr 2020 haben insgesamt 243 Kinder ihre Wunschzettel und Wunschkarten bei der Gemeinde Edewecht abgegeben. Das ist die Bilanz der Wunschbaumaktion. Die Abgabe erfolgte aufgrund der Corona-Pandemie dieses Mal kontaktlos. „Die Wunschzettel und -karten wurden uns entweder per Post zugeschickt oder in den Postkasten in Edewecht eingeworfen“, erklärt Inga Koch vom Familienbüro.
Vom 23. November bis 4. Dezember stand der Wunschbaum vor dem Trauzimmer im Rathaus. Dort konnten Interessierte sich die Wunschkarten vom Baum pflücken. Der Wunschbaum sollte in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie in den Vorjahren zentral im Foyer aufgestellt werden, sondern etwas abseits. So war der Wunschbaum über einen Seiteneingang des Rathauses zu erreichen. Dadurch wurde gewährleistet, dass Personen, die eine Karte vom Wunschbaum pflücken wollten, nicht mit anderen Rathausbesuchern in Kontakt kamen.
Vielfältige Wünsche
Die Wünsche waren wie in jedem Jahr sehr vielfältig. „Die Klassiker wie Puppen, Puppenzubehör, Babyspielzeug, ferngesteuerte Autos waren vertreten“, sagt Inga Koch. Aber auch Spielsachen von Paw Patrol und der Eiskönigin, Keyboards für Kinder, Bekleidung, Walkie-Talkies und Gesellschaftsspiele fanden sich unter den Wünschen.
Die Teilnehmenden haben die schön verpackten Geschenke vom 23. November bis 10. Dezember bei Inga Koch über ein „Abgabefenster“ abgegeben. So konnten direkte Kontakte im Rathaus vermieden werden. „Die Resonanz war wieder einmal überwältigend. Viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch Firmen und Vereine haben auch im Jahr 2020 trotz der Corona-Pandemie mitgemacht und die Wunschbaumaktion unterstützt“, so Inga Koch.
Die Eltern holten die Geschenke dann am 17. und 18. Dezember ab. Dazu mussten sie das Rathaus nicht betreten, sondern bekamen sie vor der Tür überreicht. Auch hier wurde auf die Einhaltung der Abstandsregeln geachtet.
Lachende Kinder
Darüber hinaus hat der Verein „Lachende Kinder“ 47 weiteren Kindern aus Edewecht ein Weihnachtsgeschenk gekauft. Eltern konnten bis Ende November einen Antrag an den Verein stellen. „Beispielsweise sind die Kinder krank oder die Eltern arbeitslos geworden“, sagt Vereinsvorsitzender Jörg Brunßen. Die Paten besorgten die Geschenke und überreichten sie Kindern.
„Auch das Waisenstift in Varel mit etwa 100 Kindern wurde erneut berücksichtigt“, so Brunßen. Hier seien auch viele Ammerländer Kinder und Jugendliche untergebracht.
