Edewecht - Der Dezember ist in der Gemeinde Edewecht der Monat für die Anmeldungen für das neue Kindergartenjahr. Bis zum 31. Dezember haben Eltern Gelegenheit, ihren Nachwuchs für Krippen und Kindergärten anzumelden. In diesem Jahr geschieht das zum ersten Mal auch über das neue Online-Elternportal. Das bisherige Verfahren mittels Antrags-Formulare wird aber weiterhin angewendet.
Verfahren vereinfacht
Über das Online-Portal können Eltern gezielt nach der gewünschten Betreuungszeit und den verschiedenen Einrichtungen informieren. Zu jeder Krippe und zu jedem Kindergarten gibt es eine kurze Vorstellung. Auch eine Suche nach Umkreis um den eigenen Wohnort oder die Arbeitsstätte ist möglich. „Das neue Portal macht die Anmeldung für die Eltern einfacher, schneller und komfortabler“, sagt Inga Koch vom Familienbüro der Gemeinde. Gerade für Neubürger erleichtere die Umkreissuche das Finden einer passenden Einrichtung.
Bis zum 31. Dezember können Eltern ihre Kinder für das Kindergartenjahr 2022/23 anmelden.
Über das Elternportal und das Anmeldeformular können Anmeldungen für folgende Einrichtungen vorgenommen werden:
Kindergarten und Krippe Edewecht, Zum Stadion 4, Edewecht 04405/7543, www.kindertagesstaette-edewecht.de
Kindergarten Lüttje Hus, Hauptstraße 42, Edewecht, 04405/9848230, www.kita-luettje-hus.de
Kindergarten Friedrichsfehn, Fasanenweg 6, Friedrichsfehn, 04486/1094, www.kindertagesstaette-friedrichsfehn.de
Kindergarten Sonnenhügel, Fasanenweg 8, Friedrichsfehn, 04486/1094, www.kindergarten-sonnenhuegel.de
Kindergarten und Krippe Lüttefehn, Am Ortsrand 15, Friedrichsfehn, 04486/9148665, www.krippe-friedrichsfehn.de
DRK-Kindergarten und Krippe Friedrichsfehn, Am Ortsrand 15a, Friedrichsfehn, 04486/9145990, www.drk-ammerland.de
Ev.-luth. Kindergarten und Krippe Unterm Brückenbogen, Elbestraße 1, Jeddeloh II, 04486/94124, www.kiga-jeddeloh.de
Ev.-luth. Jonathan Kindergarten, Ginsterstraße 31, Osterscheps, 04405/7174, www.kindergarten-osterscheps.de
Ev.-luth. Nikolai Kindergarten, Portsloger Straße 31, Portsloge, 04405/265, www.kindergarten-portsloge.de
Anmeldungen für den Friedrichsfehner Waldkindergarten in Wildenloh (Rotdornweg 2) sind direkt dort möglich (www.waldhuepfer.de, 0171/4507017).
Ob angesichts der aktuellen Corona-Lage eine Besichtigung der jeweiligen Krippen und Kindergärten möglich ist, sollten interessierte Eltern direkt in der jeweiligen Einrichtung erfragen.
Aber auch für sie und ihre Kolleginnen wird das Verfahren einfacher. Die einzelnen Anmeldebögen müssen nicht mehr ausgedruckt und sortiert werden, die Daten nicht in den Computer eingegeben werden. Das minimiere auch Fehlerquellen bei der Eingabe und am Ende spare das auch jede Menge Papier. „Das alte Verfahren ist einfach nicht mehr zeitgemäß“, sagt sie.
Auch postalisch möglich
Eltern ohne Computer oder Internetzugang fallen allerdings nicht durchs Raster. „Das bisherige Verfahren bleibt bestehen“, betont Inga Koch - und das voraussichtlich auch dauerhaft. Die Aufnahmeanträge stehen also weiterhin auf der Internetseite der Gemeinde unter www.edewecht.de zum Download zur Verfügung. Wer keine Möglichkeit zum Ausdrucken hat, kann sich das Formular auch von Inga Koch (koch@edewecht.de, 04404/916-1040) zuschicken lassen. Diese können dann ausgedruckt per E-Mail oder Post an die Gemeinde zurückgeschickt oder dort abgegeben werden.
Die Anmeldungen werden zentral gesammelt und erst nach dem Anmeldeschluss bearbeitet. Welche Kinder wo einen Betreuungsplatz erhalten, wird zentral im Familienbüro entschieden, in Absprache mit der Leitung der jeweiligen Einrichtungen.
Platzvergabe bis April
Bei der Anmeldung können die Eltern Wünsche angeben, in welche Einrichtung ihr Kind gehen soll. „Wir versuchen, die Erstwünsche der Eltern zu erfüllen. In den meisten Fällen gelingt uns das auch“, sagt Inga Koch. Plätze für alle Kinder, die ab dem Sommer eine Krippe oder ein Kindergarten besuchen möchten, gebe es ihrer Einschätzung nach auch. Eine Rückmeldung erhalten die Eltern bis spätestens Ende April.
Mit der Einführung eines Elternportals liebäugelte man bei der Gemeinde schon länger. In umliegenden Gemeinden habe man sich über Erfahrungen informiert. Ein gutes Jahr hat die Einführung des Systems gedauert. Die Corona-Pandemie habe dies verzögert.
