Husbäke - Einige Veränderungen gab es bei der letzten Jahreshauptversammlung der TSG Husbäke im Vorstand. Nach 27 Jahren als Vorstandsmitglied trat jetzt Josefine Hinrichs, zuletzt als Kassenwartin tätig, von diesen Aufgaben zurück. Ihr folgte nun Frauke Buske. Die letzten 20 Jahre war Wolfgang Fuhrken im Vorstand aktiv, zuletzt in der Funktion als Sozialwart. Dieses Amt übernahm nun Gerrit Diekmann.
Viele Aufgaben
Beide sind mit der TSG Husbäke über Jahrzehnte verbunden. Josefine Hinrichs trat dem Verein 1985 bei. Bereits ein Jahr später übernahm sie die Übungsleitung im Kinderturnen. Unter anderem organisierte sie zu jener Zeit auch die Kinderkreisturnfeste mit. Später übernahm sie offiziell die Funktion der Turnwartin im Verein, bevor sie 1995 in den Vorstand wechselte und eine der drei Vorstandssprecher wurde. „Wir waren hier gleichberechtigt tätig, um die anfallenden Aufgaben mit den nötigen Entscheidungen auf möglichst viele Schultern zu verteilen“, begründete sie das damalige Prinzip.
Von 2003 bis 2010 legte Hinrichs eine „Vorstandspause“ ein, um dann wieder in ihrer vorherigen Position aktiv zu sein. Zuletzt war die gelernte Finanzbuchhalterin als Kassenwartin tätig. „Ich habe mich jetzt ganz aus der Vorstandsarbeit zurückgezogen, werde aber dem Verein noch als Mitglied und, wenn es sein muss, für meine Nachfolge noch ansprechbar bleiben“, betonte sie.
Weiter dabei
Wolfgang Fuhren wird ebenfalls noch, wenn Bedarf besteht, mit seinem Wissen zur Verfügung stehen. So ganz trennen konnte er sich von der Vorstandsarbeit allerdings nicht. „Ich bleibe dem erweiterten Vorstand als Beisitzer erhalten und werde auch noch in beratender Funktion tätig sein, wenn erwünscht“, so der 65-Jährige. Er kam 1998 zur TSG und übernahm dort 2002 den Posten des Sozialwartes. „In meinen beruflichen Tätigkeitsfeldern war ich unter anderem auch für die Arbeitssicherheit und Sozialhygiene im Betrieb verantwortlich“, erzählte der gelernte Elektriker.
Dabei war seine Arbeit nicht immer leicht. In Krisensituationen hatte er einzugreifen, häufig bei den Fußballern. Das hat sich etwas geändert, weil die Tendenz gerade bei den kleineren Vereinen dahin geht, Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen zu gründen, um das Fußballangebot überhaupt aufrechterhalten zu können. Bei den Frauen sieht es da etwas besser aus.
Neu aufstellen
Für den Vorsitzenden Stefan Malz ist der Rücktritt der beiden schon ein großer Verlust für die Arbeit. Beide waren vom aktuellen Vorstand am längsten dabei. „Natürlich müssen wir uns jetzt neu finden, was nicht unbedingt ganz einfach sein wird. Aber die beiden gehen uns ja nicht ganz verloren“, freut er sich auf die Arbeit mit dem neuen Vorstand, aber auch darauf, notfalls auf vorhandenes Wissen zurückgreifen zu können.
