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NWZonline.de Region Ammerland

Ehrenamt und Besuche

10.05.2012

Da vier Mitglieder der Halsbeker Feuerwehr geehrt wurden, hatte Ortsbrandmeister Rainer Hupens Gäste und Kameraden zu einem gemütlichen Frühstück ins Feuerwehrhaus eingeladen. Für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr erhielt Hermann Siefjediers das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes und eine Urkunde der Stadt Westerstede.

Gleich drei Kameraden sind seit 25 Jahren in der Feuerwehr. Als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren erhielten Friedo Lübkemann und Holger Quarthammer, da sie noch im aktiven Dienst sind, das Niedersächsische Feuerwehrehrenzeichen in Silber. Ewald Renken gehört inzwischen zur Altersabteilung. Für sein Engagement erhielt er das Abzeichen für langjährige Mitgliedschaft des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen. Alle haben neben der Grundausbildung an verschiedenen Lehrgängen teilgenommen und waren immer da, wenn sie gebraucht wurden.

Bürgermeister Klaus Groß und der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Rohlfs überbrachten die Auszeichnungen und dankten allen Kameraden für ihren Einsatz. „Nur durch dieses Ehrenamt sind wir im Falle eines Falles sehr gut abgesichert“, so der Bürgermeister. Es werden inzwischen ja nicht nur Brände gelöscht, sondern die meiste Zeit muss für Hilfeleistungen und örtliche Veranstaltungen aufgebracht werden. Auch Stadtbrandmeister Mathias Siehlmann dankte den Jubilaren und bat sie, ihre langjährigen Erfahrungen an die jüngeren Kameraden weiterzugeben.

Im Mittelpunkt eines wissenschaftlichen Symposiums an der Frauenklinik Westerstede stand kürzlich die Behandlung des Eierstockkrebses. Geladen waren dazu Ärzte aus dem Klinikzentrum sowie aus dem niedergelassenen Bereich. Als Gast und Fachreferent konnte unter anderem Prof. Dr. Jalid Sehouli, Direktor der Universitäts-Frauenklinik der Charité Berlin (Campus Rudolf Virchow) und Vorsitzender der Europäischen Gesellschaft für Eierstockkrebs, begrüßt werden.

Der Chefarzt der Frauenklinik und Initiator der Veranstaltung, Dr. Rainer Schutz, stellte in seinem Eingangsvortrag die erzielten Behandlungsergebnisse denen etablierter Tumorzentren in Deutschland gegenüber. Gegenstand dieser Untersuchung und Vergleichsanalyse waren 67 Patientinnen, die in den Jahren 2006 bis 2011 wegen einer Ersterkrankung in der Ammerland-Klinik operiert wurden. Dabei wurden vergleichbare Ergebnisse auf Augenhöhe erzielt. Diese, so der Chefarzt, seien Resultat einer ausgezeichneten, interdisziplinären Zusammenarbeit der beteiligten Fachdisziplinen und des Engagements der behandelnden Ärzte.

Prof. Sehouli betonte in seinen Ausführungen die Bedeutung einer leitlinienkonformen Behandlung, da nur diese längerfristig die Qualität der medizinischen Betreuung sichert. Diese sei nach seiner Einschätzung zweifelsfrei an der Ammerland-Klinik gegeben.

Der Evangelische Arbeitskreis der CDU Ammerland beschäftigt sich seit längerer Zeit mit dem Themengebiet der Pflege. „Wir haben zusammen mit Jens Nacke, MdL, und Thomas Kossendey, MdB, bereits einige Dinge angeschoben, die uns Pflegedienstleiter und Leiter von Pflegediensteinrichtungen ans Herz gelegt haben. Wir freuen uns über dieses Pflegeservice-Büro, welches Betroffenen bei Fragen und Nöten hilft und informiert“, erklärte Kreisvorsitzende Gerta Pfeifer.

Im Oktober 2011 hat das Pflegeservice-Büro als ein gemeinsames Projekt der SoVD und des Landkreises Ammerland seine Pforten geöffnet. Mit Ina Hensiek wurde eine kompetente und berufserfahrene Mitarbeiterin gefunden, die sich selber gerne als Lotsin sieht. Beratungen am Telefon, im Büro oder auch im Hause der Betroffenen sind ebenso möglich, wie das „offene Ohr, das einfach mal zwischendurch gebraucht wird“. Der persönliche Kontakt zu Betroffenen, Familien oder auch zum Pflegepersonal ist ihr sehr wichtig. Sie weist ausdrücklich auf die Notwendigkeit hin, sich bereits früh um eine eventuelle Pflege zu kümmern, sich zu informieren, gegebenenfalls Umbaumaßnahmen im Haus vorzunehmen und besonders darauf zu achten, dass das soziale Umfeld erhalten bleibt. „Macht mein aktueller Hausarzt auch Hausbesuche? Ist mein Haus pflegegerecht, oder isoliert mich der Baustil von der Außenwelt? Das sind Fra-gen, über die man zeitig nachdenken muss“, so Ina Hensiek.

Das Pflegeservice-Büro, mit Sitz in Westerstede ist für den gesamten Landkreis Ammerland zuständig und ist erreichbar unter Telefon  04488/ 7643998. Öffnungszeiten sind montags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr und mittwochs von 14 Uhr bis 18 Uhr.

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