Ehrungen standen bei der Weihnachtsfeier der Drum & Marching Band Augustfehn e.V. (ehemals Spielmann- und Fanfarenzug Augustfehn) an. In entspannter Atmosphäre trafen sich mehr als 50 Teilnehmer im Gasthof Scheppner.
Erster Vorsitzender Egon Freesemann sowie seine Stellvertreterin Karina Vohlken zeichneten Norbert Gesierich für 55-jährige Mitgliedschaft aus und ernannten ihn gleichzeitig zum Ehrenmitglied. Anerkennende Worte gab es auch für Hannah Freesemann, die fünf Jahre dabei ist.
Bei der Zusammenkunft stand aber die Geselligkeit im Vordergrund. Nachdem der Bläser-Nachwuchs (Brass) ein paar weihnachtliche Stücke zum Besten gegeben hatte, wurden danach zusammen einige Weihnachtslieder gesungen. Ein weiteres Highlight war das große Schrottwichteln, was bei den Teilnehmern für jede Menge Spaß sorgte.
Im Rahmen ihrer Firmenbesichtigungen besuchte die Frauen-Union Ammerland jetzt die Holzofenbäckerei Ripken in Augustfehn. Geschäftsführer Jörg Ripke n erläuterte den Teilnehmern seine Firmengeschichte und erklärte, dass die Bäckerei 1906 gegründet wurde und er nun seit 14 Jahren in vierter Generation die Bäckerei fortführe. Die Arbeitswelt der Bäcker habe sich sehr gewandelt, doch werde in der Backstube auch heute noch wie früher gebacken, so Ripken. In der Bäckerei werde auf chemische Helfer, die die Teigruhe verkürzen oder die Aromen künstlich unterstützen, verzichtet, erklärte der Augustfehner Bäckermeister weiter.
Neben der ausführlichen Betriebsführung und Backvorführung habe besonders beeindruckt, dass das Unternehmen heute 170 Mitarbeiter beschäftige und 20 Auszubildende habe, so Corinna Martens, Vorsitzende der Frauen-Union. „Ripken und sein Team leisten hier hervorragende Arbeit. Denn gerade im ländlichen Raum stehen Unternehmen vor der Herausforderung, für Schulabgänger attraktiv zu sein. Hier bekommen junge Menschen gute und qualifizierte Ausbildungsplätze und Zukunftsperspektiven, denn nie war die Ausbildung zur Zukunftssicherung so wichtig wie heute“, erklärte Martens weiter.
Von der Qualität der Produkte konnte sich die Gruppe beim anschließenden rustikalen Abendbrot überzeugen.
