Das Zusammenleben in der Lessing­straße gestaltete sich in der Vergangenheit nicht immer einfach. Es gab Differenzen zwischen den Menschen, manchmal auch handfester Art, und Personen wurden ausgegrenzt.

Seit vor eineinhalb Jahren der Stadtteiltreff „MitEinAnder“ seine Arbeit aufgenommen hat, ist jedoch eine positive Veränderung in dem Viertel spürbar, in dem Menschen aus rund 40 verschiedenen Nationen leben. Es wächst zusammen.

Sozialarbeiterin Silke Kampermann ging auf die Bewohner zu, schuf, zusammen mit Ehrenamtlichen, Freizeitangebote quasi aus dem Nichts. Sprachkurse taten ihr Übriges zur besseren Integration der Menschen.

Das alles funktioniert in diesem Pilotprojekt in Rastede so vorbildlich, dass die Kreisvolkshochschule überlegt, an weiteren Standorten Stadtteiltreffs zu etablieren – Finanzierung vorausgesetzt. Bedarf gebe es etwa in Metjendorf, Rostrup und Westerstede, heißt es.

Erst einmal will aber die Anschlussfinanzierung in Rastede gesichert sein. Bis Mitte 2018 gibt es noch Geld. Den Verantwortlichen sei gewünscht, dass es auch danach weiter gehen kann mit dem Vorzeigeprojekt.