Das Zeltcamp gegen die A20 befindet sich laut Landrat Bensberg im Außenbereich Westerstedes und kann darum nicht genehmigt werden. Sinn dieser Gesetzgebung ist wohl den für Mensch und Natur wertvollen und schönen Bereich nicht zu verschandeln. Ein hehres Ziel, wenn man bedenkt, wie viel den vielen Großställen der Massentierhaltung zum Opfer gefallen ist. Nun ist es aber ein Zeltlager, das nach Abbau keine Spuren hinterlässt.
Grund für das Camp ist es den schützenswerten Außenbereich Westerstedes davor bewahren, für immer zerstört zu werden. Für die A20, die wichtig für den „Wohlstand und den Fortschritt“ sein soll, gibt es natürlich Ausnahmen. Sie soll Touristen bringen, Ortschaften vom Lastverkehr befreien und für Pendler da sein. Aber Touristen werden hindurchfahren, wer macht bei zwei Autobahnen Urlaub. Lastwagen bekommt man so nicht aus den Orten, jeder Straßenbau zieht Verkehr nach sich. Nur Lasten auf der Schiene entlastet Straßen. Als Pendler, der fast sechs Jahre in Garnholt gewohnt hat, bin ich ohne A20 gut gefahren. Laut Menschen, die sich mit der A20 befasst haben, ist die Zeitersparnis nicht einmal eine halbe Stunde.
Es ist für den „Wohlstand“, von Profiteuren der A20, denke ich zu verkraften, wenn man sein neues Handy oder TV einen Tag später bekommt. Dann brauchen keine betroffene Arten des A2o Baus wie Fledermäuse, Moorfrösche, Pirole zu sterben. Für mich war in Garnholt großer Wohlstand einen Kolkraben zu hören oder viele Brachvögel zu sehen, diese brauchen große unzerschnittene Flächen. Mein Handy und TV habe ich dann gerne ausgelassen.
Heiko Wilde
Varel
Vielen Dank für das kontroverse Berichten über das Garnholter Camp der Aktivisten gegen die A20!!! Ich denke, wir müssen uns über unsere Ziele klar werden. Scheinbar läuft die Argumentation auf den Klassiker. Arbeitsplätze gegen CO
In Bezug auf die A20 sind 3 Gründe für mich entscheidend: 1. Durch das Bauen im Moor werden riesige Mengen CO
Heinke Haschen
