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NWZonline.de Region Ammerland

Feiern, reisen, Gutes tun

29.06.2017

Zu einem Wiedersehen trafen sich kürzlich ehemalige Tarbarger Schülerinnen und Schüler der Einschulungsjahrgänge 1940 bis 1951 im Dorfgemeinschaftshaus. Die Tarbarger Kinder gingen nach der ersten Besiedlung, die sich nach Teilentwässerung des Moores zwischen 1927 und 1939 entwickelte, entweder nach Halsbek oder Hollriede zur Schule – natürlich zu Fuß, da es kaum Fahrräder gab.

1947 machten sich Tarbarger für den Bau einer eigenen Schule stark. Eine Wehrmachtsbaracke wurde in Eigenleistung von außerhalb nach Tarbarg transportiert und hier aufgebaut. Einen Klassenraum mit Kanonenofen, Flur und kleiner Lehrerwohnung bot die Baracke. Hier wurden zu Spitzenzeiten 52 Mädchen und Jungen aus neun Jahrgängen zur gleichen Unterrichtszeit von Lehrer Otto Grohne unterrichtet. „Plumpskloo war im Nebengebäude, Brunnen mit Pumpe gab es auf dem Schulhof“, erinnert sich Willi Heinen, der zusammen mit Mariechen Böcker das Wiedersehen vorbereitet hatte.

Beim Mittagessen und Kaffee und Kuchen am Nachmittag hatten sich die Ehemaligen, die weiteste Anreise hatte Monika Decker (jetzt Lübbers) aus Esslingen, viel zu erzählen. Die Erinnerungen mit vielen spannenden und lustigen Geschichten an die Schulzeit wurden wieder lebendig. „Wir waren froh eine Schule zu haben, auch als Baracke“, so Monika Lübbers.

Bis 1933 gab es nur Sandwege, dann wurde eine schmale Klinkerstraße gebaut. Die Seitenränder waren mit Birken, Ginster, Lupinen und Bentgras bewachsen. Man habe mit bloßem Auge sowohl die Schornsteine des Torfkraftwerkes Wiesmoor als auch den Westersteder Kirchturm sehen können. Landwirtschaft sei auf dem weichen Moorboden mühsam gewesen.

Stromversorgung erhielt Tarbarg 1939, Wasserleitung wurde 1961 gebaut. 1951 wurde die Baracke durch einen massiven Schulneubau ersetzt. Unterricht in der Baracke haben insgesamt 80 Schüler erlebt.

Das erste Wiedersehen hat es 1987 gegeben, damals im Gasthof Grünjes, Halsbek. Die nächsten Klassentreffen 1995, 2000, 2007, 2012 und jetzt das sechste und letzte Treffen fanden stets im Dorfgemeinschaftshaus Tarbarg statt. 26 ehemalige Schülerinnen und Schüler nahmen an dem Klassentreffen teil sowie auch die Partner.

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Für freudige Gesichter sorgte Gerd Akkermann, Gebietsverkaufsleiter Handel der Krombacher Brauerei, bei seinem Besuch des Kinderschutzbundes Ammerland in Westerstede. Martina Siefjediers hatte die Organisation für die jährliche Spendenausschüttung der Krombacher Brauerei vorgeschlagen. Jetzt konnte der Repräsentant der Brauerei die freudige Nachricht überbringen und einen Scheck in Höhe von 2500 Euro übergeben.

Der Kinderschutzbund Ammerland engagiert sich seit 1981 als gemeinnützig anerkannter Verein im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. In verschiedenen Fachbereichen bietet die Organisation Beratung, Begleitung und Förderung für Familien vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter an. Auch Fachkräfte, die Gesprächs- und Beratungsbedarf haben, finden hier Ansprechpartner.

Der Vorstand des Kinderschutzbundes freute sich sehr über das Engagement der Brauerei und bedankt sich herzlich für die Spende. Das Geld wird direkt der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Kinderhaus Blauer Elefant in Westerstede zugute kommen. Hier gibt es eine Tagesgruppe, in der bis zu neun Kinder und Jugendliche nach Schulschluss von einem Team qualifizierter Sozialpädagogen und Erzieher betreut werden. Neben intensiver pädagogischer Unterstützung wird ein Mittagessen, ein umfangreiches Programm in den Schulferien sowie soziales Lernen in pädagogischen Einzelstunden sowie in der Gruppe angeboten.

Unter dem Motto „Spenden statt Geschenke“ werden von der Krombacher Brauerei jährlich Spenden in Höhe von 180 000 bis 250 000 € gesammelt. Mit jeweils 2500 € werden gemeinnützige Vereine, Organisationen und Institutionen unterstützt, die sich um Kinder, Menschen mit Behinderungen oder Notleidende kümmern.

Der Kinderschutzbund wurde aus einer Vielzahl von Vorschlägen ausgewählt und überzeugte mit sozialem Engagement.

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Beim Kinderschutzbund Ammerland gab es kürzlich außerdem ein Jubiläum. Schriftführerin Magrit Loechel übt seit nunmehr 25 Jahren dieses Amt aus. Vorstandsvorsitzende Friederike Meiwald steht seit 15 Jahren an der Spitze der Organisation.

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Nach Berlin ging es kürzlich für eine Besuchergruppe mit Teilnehmern aus Oldenburg und dem Landkreis Ammerland. Bundestagsabgeordneter Peter Meiwald hatte Bürger aus seinem Wahlkreis in die Hauptstadt eingeladen. Hier wartete auf die Gruppe ein umfangreiches Besichtigungsprogramm mit politischem und geschichtlichem Schwerpunkt, zu dem auch ein Rundgang durch den Reichstag gehörte.

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