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NWZonline.de Region Ammerland

Feld, Wald und Tradition

21.06.2017

Traditionell hat der Heimatverein kürzlich die Sonnenwendfeier auf dem Heinenbarg in Conneforde gefeiert. Zahlreiche Zuschauer waren zu dem Spektakel gekommen, freute sich der Vorsitzende des Vereins, Andreas Säfken. Auch das restliche Programm sei sehr gut angekommen. Die Feuerrede hielt Helmut Völkers.

Die Idee einer Kooperation zwischen Grundschule und Oberschule, die in Wiefelstede unmittelbar nebeneinander liegen, bestand schon länger – nun war auch ein konkretes Projekt gefunden, bei dem beide Seiten voneinander profitieren.

Dr. Sonja von Waaden, stellvertretende Schulleiterin der Oberschule und Mathematiklehrerin, hatte die Idee und entwickelte eine Lernwerkstatt zum Thema „Raumgeometrie“ mit verschiedenen Spielen und Materialien zur Förderung der Raumvorstellung. In dieser Werkstatt hatten die Kinder diese Möglichkeit und erleben auf spielerische Art und Weise Mathematik zum Anfassen.

Zunächst hat Dr. Sonja von Waaden die Werkstatt „Raumgeometrie“ im Mathe E-Kurs der Klasse 6a eingeführt. Die jeweiligen Teams beschäftigten sich intensiv mit ihrem Thema und erklärten auch ihren Mitschülern, was an der jeweiligen Station zu tun ist.

Für den Projekttag wurden die Klassen 3a und 3b eingeladen, die nacheinander in einer Doppelstunde die Gelegenheit hatten, die Spiele und Materialien der Werkstatt „Raumgeometrie“ auszuprobieren. Begleitet wurden sie jeweils von Grundschullehrerin Anja Bölts.

Schulleiterin Jutta Klages zeigte sich begeistert. „Auf der Ebene des Austauschs kooperieren wir ja ohnehin, aber hier geht es auch mal um die Menschen, die im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen. Die Kleinen und die Großen“, so Klages und wies auf ein geplantes Kooperationsprojekt mit der Grundschule im Fach Deutsch hin. „Hier wird noch mal klar: Wir sind ein Schulzentrum.“ Alle Beteiligten waren mit Begeisterung und Engagement dabei und hatten viel Freude beim Projekt. Beide Mathematiklehrerinnen zogen positive Bilanz. Es war schön zu beobachten, wie konzentriert alle Schüler bei der Sache waren und wie gut das jahrgangsübergreifende Lernen funktionieren kann.

Zu einem Infotermin zur Umsetzung des „Kompensationsflächenpools Horstbüsche“ haben die Niedersächsischen Landesforsten kürzlich die Vertreter des Gemeinderates in die Gristeder Horstbüsche eingeladen. Die Landesforsten werten den Wald durch den Umbau von Nadel- zu Laubwald naturschutzfachlich auf und gleichen so Flächenverbrauch durch Bau- oder Gewerbegebiete aus.

Neben den Ratsmitgliedern waren auch Bürgermeister Jörg Pieper, Bernd Quathamer vom Bauamt der Gemeinde sowie Silke Wellmann von der Naturschutzbehörde des Landkreises in den Wald gekommen.

Anhand verschiedener Waldbilder erläuterte Projektleiter und Förster Tido Bent vom Forstamt Neuenburg den Stand des Vorhabens. Im Eichenwald wird die Situation für die Eichen durch Entnahme konkurrierender Baumarten wie Ahorn und Buche verbessert. Um das Ziel feuchter Eichenwälder zu erreichen, wird darüber hinaus das Grabensystem verschlossen, um die derzeitige Entwässerung des Waldes zu unterbinden.

Die Anregungen von Arndt Eyting vom Ortsverein Gristede, mit einer Infotafel über das Projekt zu informieren und die Wege als Kreisverkehr anzulegen, wurden von Projektleiter Bent positiv aufgenommen. An besonders schönen Stellen ist auch die Anlage kleiner Sitzgruppen angedacht.