• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Ammerland

Flächenbrand und Biikefeuer

10.03.2016

Ihren spektakulärsten Einsatz hatte die Freiwillige Feuerwehr Mollberg im vergangenen Jahr am 23. August. Ein Stoppelfeld in Mollberg samt Rundballen und einer Rundballenpresse war auf gut zwei Hektar in Brand geraten. Mit Unterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr Hahn wurde der Brand gelöscht. Insgesamt 414 Einsatzstunden meldete Ortsbrandmeister Jürgen Eilers bei der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus für das vergangene Jahr.

Als Gäste begrüßte Eilers die stellvertretende Bürgermeister Sylvia Bäcker, Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr sowie Gemeindebrandmeister Heiko Bruns. Insgesamt leistete die Einheit, der derzeit 28 aktive Kameraden sowie zehn Alterskameraden angehören, 2015 über die Einsätze hinaus 2221 Dienststunden. Die Versammlung wählte Andre Steingräber erneut zum stellvertretenden Ortsbrandmeister.

Seit 50 Jahren gehören Herbert Gerken und Martin Wilksen nun schon der Feuerwehr an. Beide waren jedoch ebenso erkrankt wie Gerd Schröder, der seit 60 Jahren dabei ist. So wurde an diesem Abend lediglich Heino Cordes geehrt, der ebenfalls seit 60 Jahren dabei ist.

Befördert wurden schließlich Andre Steingräber zum Hauptlöschmeister sowie Wilke Onken, Christian Eilers, Marcel Ovie und Phillip Metzger jeweils zum Feuerwehrmann. Wie Ortsbrandmeister Jürgen Eilers betonte, seien neue Feuerwehrmänner in der Einheit Mollberg stets willkommen.

Rund 120 Interessierte folgten der Einladung des CDU-Gemeindeverbandes Wiefelstede und des Bundestagsabgeordneten Stephan Albani, zu einer Betriebsbesichtigung bei der Wiefelsteder Firma „Siems Fenster und Türen“. Dort begrüßten die Geschäftsführer Bertram, Karl-Wilhelm und Uwe Siems die Gäste. Vorgestellt wurde das neu konzipierte Unternehmen mit dem gerade in Betrieb genommenen Erweiterungsbau. Den Gästen wurde gezeigt, wie Kunststofffenster und Kunststofftüren mit modernsten Produktionstechnologien und hohen Qualitätsstandards entstehen. Bei der Herstellung von Kunststofftüren und -fenstern spielen nach Angaben der Firmenchefs der Umweltgedanke, die Energieeinsparungseffizienz und die Sicherheit eine große Rolle. Stephan Albani hob bei diesem Besuch die Bedeutung mittelständischer Betriebe hervor und bedankte sich für den Einblick in die zukunftsweisende Fertigungstechnologie.

Auch die Wiefelsteder SPD besichtigte gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Dennis Rohde das Unternehmen Siems, das die Geschäftsführer den Gästen als Familienbetrieb vorstellten. Denn die drei Brüder Karl-Wilhelm, Uwe und Bertram Siems üben gleichberechtigt die Geschäftsführung aus – und selbst die ältere Mutter ist noch aktiv im Betrieb tätig. „Diese Konstellation“ so Bertram Siems, „trägt zu einer größeren Meinungsvielfalt bei – aber letztlich entscheiden wir gemeinsam“. Rund 100 Mitarbeiter sind für die Firm tätig. Der Lieferbereich schließe einen Umkreis von rund 300 Kilometern ein. Ausschließlich der Fachhandel werde beliefert, erfuhren die Gäste. Neue eigene technische Entwicklungen von großen Fenstern und Türen und besonders die Berücksichtigung der Sicherheitsbedürfnisse der Kunden seien eine der Erfolgsgarantien der Firma.

Im Gespräch mit Rohde wurden auch kritische Punkte vermittelt. So wurden seitens des Betriebes im Rahmen der dualen Ausbildung im Kunststoffbereich (mit Schwerpunkt Fensterbau) die fehlenden Berufsschulbildungsmöglichkeiten angesprochen: Der Betrieb würde sonst sofort bis zu fünf Ausbildungsplätze bereitstellen, hieß es.

Als die „Ehepoor-Danzkoppel rund um Connefoor“ des örtlichen Heimatvereins im Oktober 2015 40 Jahre alt wurde, da war den Mitgliedern nicht nach Feiern zumute, denn gerade war Tanzgruppenleiter und Heimatvereinsbaas Hans-Gerd Wefer verstorben (die NWZ  berichtete). Jetzt – im neuen Jahr – feierten die verbliebenen 13 Tänzerinnen und Tänzer ihr Jubiläum nach – mit einer mehrtägigen Fahrt nach Husum, um dort den alten nordfriesischen Brauch „Biikefeuer“ zu erleben. Dabei werden immer am 21. Februar an der Küste Nordfrieslands große Holzhaufen angezündet, um die Geister des Winters zu vertreiben. Nach dem Besuch des Feuers trafen sich die Reisenden noch zu einem deftigen Grünkohlessen in ihrem Hotel.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.