Conneforde - Kurz vor Ostern landete es – brandneu und knallrot – auf dem Flugplatz in Conneforde: das neue Ultraleicht-Schulungsflugzeug der örtlichen Fliegerfreunde. Die A 22 L2 des ukrainischen Herstellers „Aeroprakt“ soll ein seit 2009 in Conneforde genutztes Flugzeug des selben Typs ablösen, um Flugschülern dreiachsgesteuertes Ultraleichtfliegen in Conneforde beizubringen.
Fünf Schüler bilden die Conneforder Fluglehrer Björn Hansen und Torben Schroeder derzeit darin aus und längst hat die Schulungssaison wieder begonnen, weiß Vereinssprecherin Viola Kürbitz.
Das gilt auch für das Fliegen mit dem Trike (derzeit vier Schüler) oder mit dem Sportflugzeug. Mittlerweile können interessierte Flugschüler auch mit weniger Mindest-Flugstunden als bislang üblich einen Flugschein für Sportflugzeuge – die Privat-Piloten-Lizenz – erwerben, weiß Vereinsvorsitzender Franz Blomberg. Die neue europäische Fluglizenz „LAPL“, vor einem Jahr eingeführt, erlaubt Flugschülern zudem eine Mindestflugstundenzahl von 30 statt bislang 45 und damit eine deutlich kostengünstigere Ausbildung zum Piloten. Die Lizenz berechtigt zum europaweiten Fliegen von Sportflugzeugen mit maximal vier Sitzen. „Unsere Flugschule hat die Lizenz für die Ausbildung vor gut einem Monat erworben“, erklärt Viola Kürbitz. Interessenten können sich unter der Telefonnummer 0176/23138678 bei Fluglehrer Björn Hansen näher informieren: Er bildet auch angehende Piloten von Sportflugzeugen aus.
Einen Tag der offenen Tür oder gar einen Flugtag werden die Fliegerfreunde in diesem Jahr nicht veranstalten, kündigte Vorsitzender Franz Blomberg im Gespräch mit der NWZ an.
