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NWZonline.de Region Ammerland

Wiedersehen: Freunde seit Einsatz in Armenien

29.10.2014

Osterscheps „Weißt Du noch, als wir die Frau mit dem kranken Baby ins Krankenhaus brachten?“, lässt Volker Kurras die Erinnerungen an ein besonderes Erlebnis noch einmal aufleben. „Wir hatten sie doch erst ins Lazarett gebracht“, versucht Reinhard Köhler die Situation noch einmal zu rekonstruieren. Diese Bilder sind noch allgegenwärtig, wenn Fritz Roos aus Apen, Reinhard Köhler aus Berlin, Volker Kurras aus Osterscheps und Herbert Rocksien aus Großenkneten zusammen kommen.

Vor 25 Jahren – am 7. Dezember 1988 – wurde Armenien, das im Kaukasus liegt, von einem gewaltigen Erdbeben erschüttert. Die Folgen in dem damaligen Staat der Sowjetunion waren verheerend: Mindestens 25000 Menschen starben nach offiziellen Angaben, rund eine Million Menschen wurden obdachlos. Nahezu 60 Dörfer und Städte wurden im türkisch-sowjetischen Grenzgebiet im nördlichen Armenien zerstört. Erstmals kam es nach dieser Naturkatastrophe zu humanitären Hilfsmaßnahmen westlicher Organisationen in der Sowjetunion.

Beim Wiederaufbau zerstörter Siedlungen wurden auch Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus dem Ammerland eingesetzt, die sich vom 15. September bis zum 15. Oktober 1989 in der Region um Spitak aufhielten, um Fertighäuser aus Holz zusammenzusetzen.

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Alle zwei Jahre Treffen

„Die Arbeiten fast rund um die Uhr hat die Kameradschaft gefördert und dazu geführt, dass wir uns nach dem Einsatz einmal im Jahr trafen, um über das Erlebte zu sprechen“, erklärt Fritz Roos. „Damals waren wir noch acht Männer, jetzt sind wir zu viert. Und die Treffen finden jetzt alle zwei Jahre statt.“ Diesmal war Volker Kurras aus Osterscheps der Gastgeber.

Von diesen acht Männern kamen sieben aus dem Ammerland und dem Landkreis Oldenburg. Reinhard Köhler ist in dieser Runde der „Exot“. Er kommt aus Berlin. Er verstand sich mit den anderen so gut, dass die Freundschaft über den Einsatz vor fast genau 25 Jahren bis heute anhielt. Eine „Eigenart“ haben sich die Männer erhalten. Damals besorgten sie sich vor Ort Fellmützen, die sie jetzt zu jedem Treffen mitbringen.

An den Treffen nehmen auch die Ehefrauen der Männer teil. „Die Männer saßen auf der einen Seite und redeten über ihre Erlebnisse und Abenteuer in Armenien, wir Frauen saßen auf der anderen Seite und lernten uns kennen“, erinnert sich Meta Kurras an die ersten Zusammenkünfte. Außen vor blieben die Frauen aber nicht. Fotografien von den Arbeiten und dem Leben in Armenien machten bei jedem Treffen die Runde und dienen heute dazu, die Vergangenheit wieder lebendig werden zu lassen. Zur Runde gehören neben Meta Kurras auch Monika Köhler, Anna Roos und Gisela Rocksien.

Entscheidung nie bereut

„Insgesamt haben wir in diesen vier Wochen Armenien gute Erfahrungen gemacht. Die Entscheidung, im Kaukasus zu helfen, haben wir absolut nicht bereut“, sind sich die vier Männer sicher. Zumal sich als ein Resultat Freundschaften entwickelt haben, die bis heute halten.

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