Friedrichsfehn/Edewecht - Nach drei Spielausfällen in Folge sind die Fußballerinnen der SG FriEdA mit einem Remis in die Landesliga-Abstiegsrunde gestartet. Die Ammerländerinnen und die SG Spelle teilten beim 1:1 (1:1) die Punkte.

„Nach der langen Spielpause hat es richtig Spaß gemacht. Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Am Ende ist die Punkteteilung aber das gerechte Ergebnis“, sagte SG-Trainer Lutz Bruns. Die Vorzeichen standen für beide Mannschaften nicht gut. Die Gastgeberinnen konnten nur eine Auswechselspielerin aufbieten, Spelle hatte zwei Wechseloptionen. „Dafür, dass wir mit der halben zweiten Mannschaften aufgelaufen sind, haben wir es sehr gut gelöst. Vor allem der kämpferische Einsatz hat bei allen Spielerinnen gestimmt“, lobte Bruns.

Beide Treffer fielen im ersten Durchgang nach Standardsituationen. In der 14. Minute stand Marie Gertenbach bei einer Ecke goldrichtig und traf zur Führung für die Ammerländerinnen. Allerdings verteidigte die SG auch bei einer gegnerischen Ecke nicht konsequent genug. „Der Ball flog durch den Strafraum und Spelle hat aus dem Gewühl heraus getroffen“, beschrieb Bruns das Ausgleichstor durch Rahel Mehring in der 20. Minute. Das war jedoch der letzte positive Moment für die Gäste. Torschützin Mehring verletzte sich bei einem Pressschlag schwer und musste ausgewechselt werden.

Danach neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. „Es ging hin und her, beide Mannschaften hatten noch einige Möglichkeiten nach Kontern. Am Ende geht das Unentschieden wahrscheinlich aber in Ordnung“, sagte Bruns.

Die Ammerländerinnen nehmen jetzt die Vorbereitung auf die nächste Partie auf. Am Donnerstag, 21. April, erwartet die SG den Post SV Oldenburg in Friedrichsfehn zum Duell. „Jetzt haben wir noch drei Trainingseinheiten, um uns vorzubereiten. Hauptsächlich geht es darum, nach der langen Spielpause dranzubleiben“, sagt Bruns.

Lars Puchler
Lars Puchler Redaktion Lokalsport Ammerland