Jeddeloh - Das überaus erfolgreiche zweite Halbjahr in 2022 wollen die Regionalliga-Fußballer des SSV Jeddeloh mit einem Sieg abschließen. In der 53acht-Arena erwarten die Ammerländer an diesem Samstag um 16 Uhr im letzten Heimspiel des Jahres den Hamburger SV II.
Sieglos-Serie nervt Trainer
„Wenn wir weiter oben mitmixen wollen, müssen wir mal wieder ein Spiel gewinnen“, sagt SSV-Trainer Björn Lindemann. Seit vier Spielen konnte sein Team keinen dreifachen Punktgewinn mehr feiern. „Und diese Negativserie nervt mich. Wir wussten zwar, dass das irgendwann in der Saison passieren kann. Aber jetzt wollen wir das Jahr mit einem Erfolgserlebnis beenden“, betont der Cheftrainer.
Nach langen fünf Monaten seit dem Saisonbeginn würde einige der Jungs mittlerweile „auf dem Zahnfleisch gehen“, sagt Lindemann: „Am Samstag hoffe ich aber, dass alle sich noch einmal komplett reinhängen, sich zusammenreißen und das Spiel gewinnen.“ Vor allem die gute Heimserie – in neun Spielen gab es sechs Siege und drei Unentschieden – wollen die Jeddeloher mit ins neue Jahr nehmen.
An Kleinigkeiten gearbeitet
Zuletzt hatte Lindemann bemängelt, dass bei seinem Team die letzte Dynamik und die mentale Frische gefehlt habe. Um gegen den Tabellenzweiten zu gewinnen, müssen seine Spieler wieder besser in die Umschaltbewegungen kommen und aggressiver auftreten. „Das sind aber alles nur Kleinigkeiten. Es ist ja nicht so, als ob wir in den vergangenen Spielen vorgeführt worden wären“, betont Lindemann.
Als große Stärke der Gäste haben die Ammerländer das Offensivspiel ausgemacht. „Im Sturmzentrum sind die Hamburger richtig gut besetzt. Da gilt es für uns, besonders aufzupassen“, weiß Lindemann. So haben Daoda Beleme (12 Tore), Moses Outali (9) und Jonah Fabisch (5) zusammen mehr als die Hälfte der 48 erzielten Hamburger Treffer beigesteuert.
Mut machen dürften den Jeddelohern das Hinspiel im August. In Unterzahl holten die Ammerländer einen 0:2-Rückstand spät noch auf und nahmen beim 2:2-Endstand einen Punkt mit. „Jetzt wollen wir zeigen, dass wir mit elf Leuten unser eigenes Spiel durchbringen können“, sagt Lindemann mit einem Lachen.
