Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Fußball-Regionalliga SSV Jeddeloh will Heimserie ins neue Jahr retten

Wollen sich noch einmal reinknien: Ibrahim Temin (in blau) und der SSV Jeddeloh wollen das Jahr mit einem Heimsieg gegen den Hamburger SV II abschließen. Im Hinspiel gab es in Unterzahl nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2.

Wollen sich noch einmal reinknien: Ibrahim Temin (in blau) und der SSV Jeddeloh wollen das Jahr mit einem Heimsieg gegen den Hamburger SV II abschließen. Im Hinspiel gab es in Unterzahl nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2.

IMAGO

Jeddeloh - Das überaus erfolgreiche zweite Halbjahr in 2022 wollen die Regionalliga-Fußballer des SSV Jeddeloh mit einem Sieg abschließen. In der 53acht-Arena erwarten die Ammerländer an diesem Samstag um 16 Uhr im letzten Heimspiel des Jahres den Hamburger SV II.

Sieglos-Serie nervt Trainer

„Wenn wir weiter oben mitmixen wollen, müssen wir mal wieder ein Spiel gewinnen“, sagt SSV-Trainer Björn Lindemann. Seit vier Spielen konnte sein Team keinen dreifachen Punktgewinn mehr feiern. „Und diese Negativserie nervt mich. Wir wussten zwar, dass das irgendwann in der Saison passieren kann. Aber jetzt wollen wir das Jahr mit einem Erfolgserlebnis beenden“, betont der Cheftrainer.

Trifft auf seinen alten Verein: Jeddelohs Trainer Björn Lindemann spielte zwei Jahre für den VfL Osnabrück – unter anderem in der 2. Liga, hier gegen Ingolstadt.

POKAL-AUSLOSUNG UND FAN-AUSTAUSCH BEIM SSV JEDDELOH Trainer Björn Lindemann erhält Wunschlos

Lars Puchler

Nach langen fünf Monaten seit dem Saisonbeginn würde einige der Jungs mittlerweile „auf dem Zahnfleisch gehen“, sagt Lindemann: „Am Samstag hoffe ich aber, dass alle sich noch einmal komplett reinhängen, sich zusammenreißen und das Spiel gewinnen.“ Vor allem die gute Heimserie – in neun Spielen gab es sechs Siege und drei Unentschieden – wollen die Jeddeloher mit ins neue Jahr nehmen.

An Kleinigkeiten gearbeitet

Zuletzt hatte Lindemann bemängelt, dass bei seinem Team die letzte Dynamik und die mentale Frische gefehlt habe. Um gegen den Tabellenzweiten zu gewinnen, müssen seine Spieler wieder besser in die Umschaltbewegungen kommen und aggressiver auftreten. „Das sind aber alles nur Kleinigkeiten. Es ist ja nicht so, als ob wir in den vergangenen Spielen vorgeführt worden wären“, betont Lindemann.

Als große Stärke der Gäste haben die Ammerländer das Offensivspiel ausgemacht. „Im Sturmzentrum sind die Hamburger richtig gut besetzt. Da gilt es für uns, besonders aufzupassen“, weiß Lindemann. So haben Daoda Beleme (12 Tore), Moses Outali (9) und Jonah Fabisch (5) zusammen mehr als die Hälfte der 48 erzielten Hamburger Treffer beigesteuert.

Mut machen dürften den Jeddelohern das Hinspiel im August. In Unterzahl holten die Ammerländer einen 0:2-Rückstand spät noch auf und nahmen beim 2:2-Endstand einen Punkt mit. „Jetzt wollen wir zeigen, dass wir mit elf Leuten unser eigenes Spiel durchbringen können“, sagt Lindemann mit einem Lachen.

Lars Puchler
Lars Puchler Redaktion Lokalsport Ammerland
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden
Mit Video
Nach der Sprengung inspizierten Midgard-Beschäftigte die Überreste der Verladebrücke.

KRANSPRENGUNG IN NORDENHAM Koloss aus Stahl fällt in 15 Sekunden zusammen

Norbert Hartfil
Nordenham
Wo ist der Obdachlose hin? Kurz vor der Einmündung des Heidkamper Wegs in die Metjendorfer Straße in Neusüdende hatte sich der Mann mehrere Monate aufgehalten.

MANN WIRD MEDIZINISCH BETREUT Polizei und Landkreis räumen Obdachlosen-Schlafplatz in Neusüdende

Frank Jacob
Neusüdende
Analyse
Am Sonntag, 26. Juni,  war in Thüringen über Landräte, Oberbürgermeister, Bürgermeister sowie über Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte abgestimmt worden. Nun stehen Stichwahlen vor der Tür.

STICHWAHLEN IN THÜRINGENS KOMMUNEN IM JUNI „AfD neben der CDU sozusagen die Volkspartei“

Mey Dudin Büro Berlin
Nach einer Fahrt unter Cannabiseinfluss ist der Führerschein weg. Durch das Cannabisgesetz ändern sich aber nicht nur die Blutwerte, ab denen die Fahrerlaubnis entzogen wird, sondern auch, wie man sie zurückbekommt. Der Fachdienst Straßenverkehr des Landkreises Wesermarsch erklärt, warum Kiffer nicht mehr zur MPU müssen (Symbolbild).

FÜHRERSCHEINENTZUG NACH CANNABISKONSUM Kiffer müssen nicht mehr zwingend einen „Idiotentest“ ablegen

Tim Rosenau
Brake