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NWZonline.de Region Ammerland

Geld und Sprache

19.03.2015

Mitglieder der Wiefelsteder CDU und Gäste besuchten das Geldbearbeitungszentrum TS (TranSecurity) in der Gemeinde Rastede. TranSecurity ist eines von 20 Sicherheitsunternehmen der Sicherheitsverwaltungs AG (SVG AG) mit Sitz in Wilhelmshaven. Die SVG agiert im gesamten Bundesgebiet im Bereich Sicherheit für Personen, Sach- und Geldwerte. Otto Wilhelms, Vorstandsvorsitzender der SVG, hat den Gästen um den CDU-Bundestagsabgeordneten Stephan Albani das Zentrum vorgestellt. Die Sicherheitsexperten von SVG diskutierten mit den CDU-Politikern über die Abwehr von Gefahrenpotenzialen mit einem effektiven und zukunftsorientierten Sicherheitsmanagement und wie die Politik sich dabei einbringen kann.

Allein im Geldbearbeitungszentrum wird täglich Bargeld in Höhe von mehreren Millionen bearbeitet. Die Räumlichkeiten sind von außen eher unscheinbar, jedoch ausgestattet wie ein Hochsicherheitstrakt. Dicke Wände, modernste Sicherheitstechnik mit Videokameras, Bewegungsmeldern sowie Lichtschranken und speziell ausgebildetes Sicherheitspersonal bilden den notwendigen Schutz.

Das zu bearbeitende Bargeld stammt von Kreditinstituten und Handelsketten aus dem Weser-Ems-Gebiet, dem Land Bremen und dem Gebiet rund um Stade. Gepanzerte Werttransporter „entsorgen“ diese Stellen bedarfsgerecht. Die Fahrzeuge sind per Satellit mit der Alarmzentrale der SVG verbunden. Bei Unregelmäßigkeiten kann jedes Fahrzeug per Knopfdruck stillgelegt werden.

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Für den guten Zweck steht bei den Veranstaltungen des VdK-Ortsverbandes Wiefelstede-Metjendorf stets auch das Spendenschwein bereit oder wird schon mal herumgereicht. So kamen auch im vergangenen Jahr wieder 565 Euro für den guten Zweck zusammen. Am Mittwoch überreichten Ortsverbandsvorsitzender Hans Müller, Schriftführer Rudolf Schüdzig, Frauenvertreterin Gunda Stöver und Kassenwart Günter Harms einen Scheck in dieser Höhe an die Leiterin des Ammerland-Hospizes in Westerstede, Kea Freymuth. Das Geld werde der Versorgung der Bewohner zugute kommen, erklärte die Hospizleiterin. Die Krankenkassen zahlen lediglich 90 Prozent des Aufenthaltes im Hospiz, erklärte Kea Freymuth, warum das stationäre Hospiz zehn Prozent der Kosten aus Spenden decken muss. Etwa 80 000 Euro würden dafür pro Jahr benötigt.

Der örtliche Bundestagsabgeordnete Dennis Rohde (SPD) hat sich bei Bürgermeister Jörg Pieper und Fachbereichsleiter Friedrich Schmacker über die Unterkünfte und die vom Lions-Club Rastede und von der Lokalen Agenda 21 Wiefelstede finanzierten Sprachkurse für Flüchtlinge in der Gemeinde Wiefelstede informiert. Rohde: „Gerade mit Blick auf die neue Zahl von insgesamt 135 Flüchtlingen in der Gemeinde ist es ein wichtiger Schritt, dass die Menschen aus Syrien und dem Irak schnell ein Teil unserer Gesellschaft werden können. Dazu tragen die Deutschkurse einen wesentlichen Teil bei.“

Einen Vormittag lang konnte sich Rohde von der Qualität des Unterrichts überzeugen. Rohde: „Jeder wird in seiner Landessprache abgeholt und an die deutsche Sprache herangeführt. Ein nächster Schritt muss sein, die berufliche Qualifikation aus den Herkunftsländern hier bestätigen zu lassen. Gerade im Hinblick auf den demographischen Wandel sollte jede Gemeinde sich engagieren, qualifizierte Menschen schnell auf den Arbeitsmarkt zu bekommen.“ Die Kreisvolkshochschule Ammerland wird – wie berichtet – ab 15. April weitere Sprachkurse für erwachsene Asylbewerber in Wiefelstede anbieten. Die Kosten teilen sich Gemeinde und Landkreis. Die Gemeinde ist nach wie vor bestrebt, Flüchtlinge dezentral unterzubringen. Rohde: „Je früher die Flüchtlinge zu Nachbarn werden, desto weniger Raum bleibt für Vorurteile und Misstrauen.“

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