Es ist schön und per se zu akzeptieren, dass sich die Gemeinde vergrößern, ihre Steuereinnahmen erhöhen und mehr Menschen im Ort Platz bieten will. Schade ist, dass durch diese intensive Bebauungswelle die typischen Landschaftsbilder des Ammerlandes zerstört werden. Schade ist, dass solche Baugebiete einzig an den Interessen der Gemeinde orientiert und an den Bürgern vorbei geplant werden. Schade ist, dass die Gemeinde noch immer kein schlüssiges Konzept hat, um den Bürgern das Gefühl zu geben, Bestandteil dieser Gemeinde zu sein. Schade ist, dass Sanierungen öffentlicher Einrichtungen verschoben werden müssen. Schade ist, dass der Bahnhof Rastede so ein Schandfleck ist. Schade ist, dass das City-Center immer noch nicht voll genutzt wird. Schade ist, dass der Ort durch Schienen und Straßen zerschnitten wird. Diese Reihe kann man sehr gut weiterführen. Ich habe das Gefühl, dass sich die Gemeinde weit von ihren Bürgern entfernt hat. Leider!
Vielleicht wird unser Ort irgendwann keine bevorzugte Wohnlage mehr sein, wenn das Werk der konzeptfreien Versiegelung von Flächen, der Raubbau an der uns umgebenden Natur, der Profilierung über noble Wohngebiete in Palais-Nähe, der Zerstörung sämtlicher Stoßdämpfer der Rasteder Fahrzeuge durch marode Straßen etc. vollbracht ist.
