Rastede - Ein klares Bekenntnis zu allen sechs Grundschulstandorten und zur Förderschule am Voßbarg fordert die CDU-Fraktion im Rasteder Gemeinderat von Bürgermeister Lars Krause (SPD) und der Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und UWG. „Wir erteilen jeglicher Überlegung, die sechs Grundschulstandorte anzutasten, eine klare Absage. Keine Grundschule darf geschlossen werden“, macht CDU-Fraktionsvorsitzender Alexander von Essen in einer Pressemitteilung deutlich.

„Man muss kein großer Prophet sein, um zu wissen, dass die kleinen, einzügigen Grundschulstandorte in Loy und Leuchtenburg betroffen wären. Schließt man diese Schulen, hat dies fatale Auswirkungen auf die Dörfer, in denen die Schulen über Generationen fester Bestandteil der Dorfgemeinschaften sind. Auch die guten pädagogischen Konzepte der Schulen lassen sich nicht einfach auf einen neuen Standort übertragen.“

Liegt hier die Lösung? Die Verwaltung bringt die Förderschule am Voßbarg ins Gespräch, um den Raumbedarf für die Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder aufzufangen.

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Marlis Stein
Rastede

Die CDU-Fraktion irritiert zudem, dass seitens der Verwaltung in diesem Zusammenhang über die mögliche Nachnutzung der Förderschule am Voßbarg als Grundschulstandort diskutiert wird. „Wir brauchen die Förderschule am Voßbarg und wollen diese im Sinne der Kinder und Jugendlichen mit besonderen Förderbedarfen weiter betreiben“, so von Essen. Die CDU unterstützt den Antrag der Schule auf Erweiterung um den Förderschwerpunkt „emotionale und soziale Entwicklung“.