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Mammobil in Westerstede Gemeinsamer Aufruf zur Brustkrebs-Vorsorge

Werben gemeinsam für das Mammographie-Screening (von links): Anja Kleinschmidt (Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Ammerland), Dr. Gerold Hecht (Mammographie-Screening Niedersachsen), Dr. Birgit Adlung (Radiologin aus Bad Zwischenahn), Ingrid Bohlje (Landfrauen Westerstede), Nina Pohovski (Gleichstellungsbeauftragte Westerstede), Landrätin Karin Harms, Chefarzt Martin Thoma, Anne Kühn, Heike Spars (beide Freundeskreis Brustgesundheit) und Birgitt Kampen-Neumann (Mammographie-Screening Niedersachsen).

Werben gemeinsam für das Mammographie-Screening (von links): Anja Kleinschmidt (Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Ammerland), Dr. Gerold Hecht (Mammographie-Screening Niedersachsen), Dr. Birgit Adlung (Radiologin aus Bad Zwischenahn), Ingrid Bohlje (Landfrauen Westerstede), Nina Pohovski (Gleichstellungsbeauftragte Westerstede), Landrätin Karin Harms, Chefarzt Martin Thoma, Anne Kühn, Heike Spars (beide Freundeskreis Brustgesundheit) und Birgitt Kampen-Neumann (Mammographie-Screening Niedersachsen).

Christian Quapp

Westerstede/Ammerland - Alle zwei Jahre macht das Mammobil, das mobile Mammographie-Screening zur Brustkrebs-Früherkennung, Station im Ammerland. Seit dem 1. März und voraussichtlich bis zum 24. April steht der Bus mit moderner Untersuchungstechnik auf dem Parkplatz der Ammerland-Klinik. 2841 Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren sind zur Vorsorgeuntersuchung eingeladen.

Zu wenig Teilnehmerinnen

Viele folgen dieser Einladung, zu viele nicht, wie Martin Thoma, Chefarzt des Brustzentrums der Ammerland-Klinik findet. Gemeinsam mit Landrätin Karin Harms, den Gleichstellungsbeauftragten aus Kreis und Stadt, Vertreterinnen des Landfrauenverbandes Niedersachsen, des Freundeskreises Brustgesundheit sowie Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Mammographie-Screenings Niedersachsen-Nordwest warb er am Montag für die Teilnahme.

Er sehe, so Thoma, neben den Frauen, die dank Früherkennung eine größere Heilungschance hätten und häufig mit milderen Therapieformen behandelt würden, regelmäßig auch die Frauen, bei denen Brustkrebs erst im fortgeschrittenen Stadium, entdeckt werde. Nicht selten haben sich dann bereits Metastasen gebildet. Eine verbesserte Teilnahme an der Früherkennung durch das Mammographie-Screening, sei gerade im ländlichen Raum die richtige Methode. Auch der Altersbereich der Frauen, die zur Untersuchung eingeladen werden, müsse deutlich ausgeweitet werden, „damit wir diese späten Befunde möglichst nicht mehr sehr sehen“, so Thoma.

Neue Altersgrenzen

Die Ausweitung der Altersgrenzen für das Screening steht bevor, wie Dr. Gerold Hecht, Leiter des Referenzzentrums Oldenburg mitteilte. Voraussichtlich ab Anfang 2024 würde die Altersgrenze auf Frauen bis zum Alter von 75 Jahren ausgeweitet, ein Jahr später dann auch auf Frauen ab 45 Jahren. Im Rahmen der Petition „Mammo bis 75“, die maßgeblich von Landfrauenvereinen getragen und aus dem Kreis Wesermarsch heraus initiiert worden war, waren 80.000 Unterschriften für die Anhebung der Altersgrenze gesammelt worden. Auch europaweit sei die Altersgrenze 45 bis 75 mittlerweile empfohlen, so Hecht.

Nachdem das Mammographie-Screening in den ersten Jahren nach einem Modellversuch ab 2002 durchaus nicht unumstritten gewesen sei, zeigten die Zahlen jetzt eindeutig den Nutzen, betonte Hecht. Auch Landrätin Karin Harms rief zu Teilnahme an der Vorsorge-Untersuchung auf. Besonders im Zusammenspiel mit dem Brustzentrum biete sie ein gutes Zusammenspiel für die Frauen im Ammerland.

Automatische Einladung

Frauen, die am Mammographie-Screening teilnehmen können, erhalten automatisch eine Einladung mit einem Terminvorschlag. Nach dem Aufenthalt in Westerstede folgen die weiteren Gemeinden im Ammerland, in Apen wird das Mammobil Anfang 2024 stehen. Terminänderungen sind telefonisch unter 0421/36116800 oder online unter niedersachsen.mammotermin.de möglich.

Christian Quapp
Christian Quapp Team Nord (Leitung)
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