Godensholt - „Wir sind hin- und hergerissen. Auf der einen Seite wollen wir wegen der Ansteckungsgefahr durch Corona niemanden gefährden, andererseits sehen wir, wie sehr sich die Menschen nach Veranstaltungen sehnen und sich Möglichkeiten wünschen, andere zu treffen und ein Stück Normalität zu leben“, sagt Christiane Nienaber, erste Vorsitzende des Ortsbürgervereins (OBV) Godensholt.
Hauptversammlung
Lange Zeit ruhte auch in Godensholt das Dorfleben, doch langsam erwacht es wieder. „Der Lockdown kam gerade in der Woche im März, als wir unsere Jahreshauptversammlung veranstalten wollten. Diese wollen wir nun am 25. September ab 20 Uhr in der Godensholter Sporthalle nachholen“, sagte Nienaber. Das Abbrennen des Osterfeuers, die Dorfreinigungsaktion und die Ferienpassaktion „Godensholt bei Nacht“ mussten abgesagt werden.
Eine Vorstandssitzung im Sommer und eine weitere mit Vorstand und Beirat hätten unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln stattgefunden. Um doch noch etwas für Kinder anzubieten, habe man mit dem Hegering Apen und der Godensholter Hundehalterin Maike Görsdorf einen Nachmittag rund um den Hund veranstaltet. Dabei wurden zehn Hunde verschiedener Rassen vorgestellt und mit den Tieren wurde gearbeitet. So hatten die Jäger zum Beispiel eine Wurstspur für die Tiere gelegt.
Außerdem hat sich der Ortsbürgerverein mit dem Drakamp-Parkplatz an der Edewechter Straße beschäftigt, über den man in den Loher Forst gelangt. Hier soll im September eine stilisierte Eiche im Zuge des Projekts „Aper Lieblingsorte“ entstehen. „Wir wollen auf dem Drakamp-Parkplatz auch die beiden Sitzgarnituren erneuern und haben die Standorte für die Infotafeln (einmal die des OBV und zum zweiten des Basarkreises) umgestellt“, so Christiane Nienaber.
Zwei weitere Termine hat der OBV angesetzt: So will man sich am 4. September um 15.30 Uhr mit Eltern und Kindern aus der Kramersiedlung auf dem dortigen Spielplatz treffen. Dabei geht’s darum, wie man den Spielplatz für Kinder verschiedener Altersstufen attraktiver gestalten kann.
Erntekrone binden
Am Samstag, 26. September, ab 19 Uhr soll in der „Spelunke“ (Helmers Scheune, Ocholter Straße) eine Erntekrone gebunden werden, die in der örtlichen Kapelle aufgehängt wird. „Normalerweise haben wir nur eine Erntekrone in der Kapelle, wenn alle drei Jahre unser Erntefest gefeiert wird. Ich habe mir jedoch in meiner Funktion als Küsterin gewünscht, dass wir künftig jedes Jahr eine binden“, so Nienaber.
