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NWZonline.de Region Ammerland

Grippewelle: Viele haben die Nase voll

08.02.2017

Westerstede Es schnupft, niest und hustet im Ammerland. Die Grippewelle scheint den Landkreis erreicht und fest im Griff zu haben. Dr. Thilo Brunnée, Facharzt für Allgemeinmedizin mit einer Praxis in Bad Zwischenahn, registriert eine eindeutige Zunahme der Grippefälle in seiner Praxis. „Seit gefühlt zwei Wochen häufen sich die Fälle“, sagt der Mediziner.

Risikogruppen wie ältere Menschen oder chronisch kranke Patienten wie etwa Asthmatikern empfiehlt der Arzt, sich impfen zu lassen. „In diesem Jahr haben wir Glück, und der Wirkstoff bekämpft den Grippevirus gut.“ Dies sei nicht immer der Fall, weiß der Mediziner, denn „die Subtypen der Grippe ändern sich von Saison zu Saison immer mal“.

Es gibt zwar viele Erkältungsfälle, von einer Grippewelle kann aber nicht die Rede sein, heißt es aus dem Klinikzentrum in Westerstede. Bis jetzt wurden hier nur vereinzelt Fälle registriert.

Auch an der Grundschule in Ocholt sowie an der Robert-Dannemann-Schule fehlen nicht mehr Schüler oder Lehrer als sonst. Lediglich das Gymnasium in Westerstede verzeichnet mehr Krankheitsfälle unter den Schülern.

Auch der Kindergarten Gänseblümchen in Westerloy klagt derzeit über zahlreiche Schnupfnasen in den Gruppen. „Das Problem ist, dass die meisten Kinder nicht zu Hause gelassen werden, sondern krank in den Kindergarten geschickt werden. Das trägt natürlich nicht zur Verbesserung der Lage bei“, sagt Leiterin Gabriele Wöhler.

„Auf jeden Fall sollte man sich genug Zeit geben, die Krankheit auszukurieren“, empfiehlt Apothekerin Silke Boehmann. Sonst könne es passieren, dass sich Folgeerkrankungen wie eine Bronchitis oder Lungenentzündung einstellen. „Gerade Erkrankungen der Atemwege haben in den vergangenen Jahren zugenommen“, stellt die Leiterin der Peter-Apotheke in Westerstede fest. Als Grund sieht sie den fehlenden Aufenthalt an der frischen Luft. Wenig Bewegung und trockene Heizungsluft im Büro seien eine ungünstige Kombination. Viele ihrer Kunden mit Erkältungssymptomen greifen nach wie vor häufig auf Nasensprays zurück. „Die Linderung der Symptome steht im Vordergrund. Da muss man individuell gucken und auf jeden Kunden eingehen“, so die Apothekerin. Sie empfiehlt neben Medikamenten auch klassische Hausmittel wie Tees. „Auch Inhalationen können sehr hilfreich sein“, sagt Silke Boehmann.

Übrigens: Ganz besonders erwischt hat die Grippe die Mitarbeiter des Rasteder Hallenbades. Wegen der vielen Krankschreibungen musste die Gemeinde die Öffnungszeiten verkürzt.

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Julia Zube Volontärin / NWZ-Redaktion
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