Gristede - Drei wichtige Punkte im Abstiegskampf und den Derbysieg konnten die Kreisliga-Fußballer der SG Elmendorf/Gristede am Freitagabend feiern. Die Gastgeber besiegten den VfL Bad Zwischenahn mit 3:1 (3:1) und zogen so am Nachbarn in der Tabelle vorbei.
Den besseren Start erwischten aber die Gäste. Dietrich Schremser verpasste per Kopf völlig frei jedoch aus kurzer Distanz (3. Minute). Danach fanden auch die Gastgeber mit mehr Kontrolle im Mittelfeld in die Partie. Zudem war das Heimteam bei strömendem Regen und schwierigen Bedingungen vor dem Tor effektiver.
Kapitän Felix Schmidt stand nach 12 Minuten am langen Pfosten goldrichtig und traf zum 1:0. In der 36. Minute köpfte Rene Fredehorst nach einer Freistoßflanke das 2:0. Schmidt legte vier Minuten später noch das 3:0 nach. „Wir waren heute das erste Mal effizient vor dem Tor“, sagte SG-Trainer Steffen Wilkens mit einem Lachen.
Doch Zwischenahn schöpfte vor der Pause neuen Mut. Klemens Glaser verkürzte in der Nachspielzeit auf 3:1. Nach der Pause neutralisierten sich die Teams über die meiste Zeit. Den Zwischenahner fiel wenig ein, die Gastgeber standen sicher und setzten immer wieder auf das Konterspiel. „Wir haben in der zweiten Halbzeit einige Dinge probiert. Aber uns fehlt momentan noch das Werkzeug, um auch durch längere Spielzüge für Gefahr zu sorgen“, haderte VfL-Trainer Achim Beeken.
Aber sein Team blieb im Spiel, weil die SG die Entscheidung verpasste. Die beste Gelegenheit dazu hatte der eingewechselte Nils Bölts, der bei einem Konter den Ball aus kurzer Distanz über das Tor setzte (71.). Sein Fehlschuss blieb allerdings ohne Folgen. Denn die Zwischenahner Schlussoffensive blieb aus.
„Wir haben das Spiel heute durch unsere mannschaftliche Geschlossenheit gewonnen. Wir waren nach dem Sieg am Dienstag noch richtig im Flow, auch wenn wir gemerkt haben, was das für eine anstrengende Woche war“, lobte Wilkens den Einsatz seiner Spieler. Sein Gegenüber haderte mit der fehlenden Cleverness. „Wir stehen bei den Gegentoren nicht gut, nach dem 0:3 gehen die Köpfe dann runter. Das sollte uns nach ordentlichen 15 Minuten zu Beginn so nicht passieren“, sagte Beeken.
