Gristede - Bald wird der Gristeder Landwirt Arnd Eyting wieder einige Lämmer zu seiner Herde dazu bekommen. „In der kommenden Woche rechne ich damit, dass Tiere auf die Welt kommen“, so Eyting. Und beim Lammfleisch können sich die Preise mittlerweile durchaus wieder sehen lassen. Der Landwirt aus dem Wiefelsteder Ortsteil Gristede ist zuversichtlich, dass er mehr Geld erhält als in den Vorjahren. „Die Preise haben in den vergangenen Wochen angezogen“, sagt der Landmann. Das habe man auf alle Fälle gemerkt.
Neue Tiere erwartet
Jetzt, vor dem Osterfest sei die Nachfrage natürlich angezogen, sagt Eyting. In diesen Tagen bekämen seine Lämmer Heu und Grassilage. Und auch Kraftfutter darf nicht fehlen. In der kommenden Woche werde er schlachten lassen. Das mache er nicht selbst. Da habe er einen Schlachter aus Ostfriesland engagiert, sagt Eyting. Dort würden die Tiere hingebracht. Auch die Zerlegung in die Einzelteile, die der Gristeder dann in seinem Hofladen verkauft, würden dort erfolgen.
Wenn seine Tiere vermutlich in den kommenden Tagen Nachwuchs bekommen werden, wird Arnd Eyting in etwa 25 Schafe sein Eigentum nennen.
Schafe als Naturschützer
Aber die Tiere sind nicht nur aus wirtschaftlicher Hinsicht interessant. Sie seien auch wahre Naturschützer, so der Landmann. Vor allem auf Streuobstwiesen seien die Tiere gut einzusetzen, sagt Eyting: „Die Streuobstwiesen pflegen, das können die Schafe gut.“ Sie hielten das Gras kurz und würden eben dazu beitragen, dass sich kein Unkraut groß ausbreiten könne, so der Gristeder.
Angefangen mit der Schafhaltung hätten seine Eltern. Er habe das dann einfach übernommen. „Das war vor ungefähr 20 Jahren“, sagt der Landwirt. Die Familie betreibt schon seit Jahren einen Hofladen in dem Ortsteil. Mit ihrem Grünkohl hat man es bereits in die USA geschafft. Die Tageszeitung New York Times druckte vor einigen Jahren ein Foto von Johanna Eyting, Ehefrau von Arnd Eyting, bei der Grünkohl-Ernte in Gristede.
