Rastede - Eine Seilbahn für ihren Schulhof wünschen sich die Mädchen und Jungen der Grundschule Kleibrok in Rastede. Bei einer Umfrage unter den Kindern stand dieser Wunsch ganz oben auf der Liste. Erfüllen möchte ihn der Freundeskreis der Schule, benötigt dafür allerdings noch weitere Gelder, wie Imke Wehlau berichtet.
Für die Seilbahn und den Aufbau seien zwar Mittel vorhanden. Doch auch der Untergrund müsse entsprechend hergestellt werden. Und das treibt die Kosten in die Höhe, schildert Imke Wehlau. Die Gemeinde Rastede würde zwar die regelmäßige Wartung der Anlage übernehmen, darüber hinaus aber nicht weiter finanziell unterstützen. Für den Untergrund werden Rollrasen, Hackschnitzel oder Fallsand benötigt. Außerdem muss die Fläche geebnet werden, damit die Seilbahn auf dem Schulhof aufgebaut werden kann.
Spendenaufruf
Der Freundeskreis hat deshalb auf der Internetseite „betterplace.org“ einen Spendenaufruf gestartet. Gut 6700 Euro sind dort mittlerweile zusammengekommen. Benötigt werden insgesamt allerdings gut 13.000 Euro.
Das Schulgelände ist öffentlich zugänglich. In der schulfreien Zeit könnten somit auch alle anderen Kinder die Seilbahn auf dem Schulhof nutzen, heißt es in dem Spendenaufruf.
Der Freundeskreis unterstützt die Grundschule Kleibrok schon seit 30 Jahren. In dieser Zeit wurde Spielzeug für die Pausen, Holzbänke für die Klassenräume, eine Tischtennisplatte, ein Tischkicker und weitere Dinge angeschafft, schildert Imke Wehlau. Auch bei Theaterfahrten und Seminaren wie „Ersthelfer von morgen“ unterstützt der Freundeskreis die Schule finanziell.
Seilbahn in Wahnbek
Auf dem öffentlichen Spielplatz an der Allerstraße in Wahnbek hatte die Gemeinde vor zwei Jahren eine Seilbahn errichtet. Der Platz war damals neu gestaltet und in dem Zuge aufgewertet worden.
Eine Seilbahn in Rastede hatten sich Bürger übrigens auch schon an anderer Stelle gewünscht. Als die Gemeinde vor einigen Jahren im Zuge der Stilllegung des alten Sportplatzes an der Mühlenstraße einen Ideenwettbewerb zur Neugestaltung dieses Teils des Schlossparks beim Ellernteich gestartet hatte, lautete einer der Vorschläge auch, eine Seilbahn über den Ellernteich zu bauen. Daraus wurde bekanntlich nichts, wie auch die übrigen eingereichten Vorschläge nicht realisiert wurden. Stattdessen wurde der aufgegebene Sportplatz in eine Rasenfläche umgewandelt, um die ein Spazierweg führt. Eine halbe Million Euro kostete diese Minimallösung seinerzeit.
