Ofen/Bad Zwischenahn - Lange fehlten noch Bauteile für die Photovoltaikanlage auf dem Dach der neuen Mensa der Grundschule in Ofen. Vor Kurzem wurde die Anlage dann aber fertiggestellt und in Betrieb genommen. Durch die Umwandlung des Sonnenlichts in elektrische Energie wird eine Menge Kohlenstoffdioxid eingespart. „5632 Kilogramm an Emissionen werden so pro Jahr vermieden“, erläutert Axel Heyne, Leiter des Gebäudemanagements.

Die Anlage umfasst 30 Module auf einer Fläche von rund 55 Quadratmetern: „Wir rechnen mit einem Jahresstromertrag von 12 050 Kilowattstunden und einem Eigenverbrauchsanteil von circa 89,7 Prozent.“ Somit wird ein Überschuss gewonnen – diesen erhält die Grundschule.

Der Neubau ist darüber hinaus mit der neuesten LED-Technik ausgestattet. Gegenüber älteren Gebäuden ist der Energieverbrauch so um rund 70 Prozent reduziert worden. Dieses wurde durch die hohe Energieeffizienz der LED-Technik und eine moderne Tageslichtsteuerung erreicht: Das Licht schaltet bei entsprechender Dunkelheit automatisch ein und wieder aus. Weiterhin sind auch alle Schalter und Steckdosenabdeckungen mit einer wirksamen Sperre gegen die Übertragung gefährlicher Mikroorganismen ausgestattet. Die spezielle Werkstofftechnologie entzieht den Erregern den Nährboden und hemmt so erfolgreich auch die Vermehrung von Bakterien und Pilzen, so die Gemeinde Bad Zwischenahn.

Die neue Mensa an der Grundschule ist seit Ende Februar in Betrieb – die offizielle Einweihung soll im Juli im Rahmen eines Sommerfestes stattfinden. Der 1,3 Millionen Euro teure Neubau wird mit 906 000 Euro aus der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des beschleunigten Infrastrukturausbaus der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder“ gefördert, teilt die Gemeinde mit.