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Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht Nachwuchsforscher punkten mit Nachhaltigkeit

Rudi Lange
Vor der „Wall of Fame“ im Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht: Betreuungslehrer Dr. Tönjes de Vries (von links) mit seinen erfolgreichen Schülern. Mika Schmidt, Thore Kretzschmar und Paul Gründer erreichten im Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend forscht“ hervorragende Ergebnisse.

Vor der „Wall of Fame“ im Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht: Betreuungslehrer Dr. Tönjes de Vries (von links) mit seinen erfolgreichen Schülern. Mika Schmidt, Thore Kretzschmar und Paul Gründer erreichten im Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend forscht“ hervorragende Ergebnisse.

Rudi Lange

Bad Zwischenahn/Edewecht - Auch in diesem Jahr sind die von Chemielehrer Dr. Tönjes de Vries betreuten Schüler mit ehrenwerten Auszeichnungen vom Landeswettbewerb der Stiftung „Jugend forscht“ ans Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht zurückgekehrt. Sie setzten so eine lange Tradition sehr guter Leistungen der Fachschaft Chemie fort.

Textilien vergleichen

Bei den jüngeren Forschern (bis 14 Jahre) war das Duo Thore Kretzschmar (13) und Mika Schmidt (12) am Start. Im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ forschten sie zum Thema „Vergleich von unterschiedlichen Textilien – Was ist das Beste?“ In einer Präsenz-Präsentation in Einbeck wussten sie mit ihrer Arbeit durchaus zu überzeugen und belegten bei sechs Arbeitsgruppen einen hervorragenden 3. Platz, der vom Fond der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie mit 75 Euro honoriert wurde.

„Im Vergleich zum Regionalentscheid hatten wir unser Projekt im Bereich des Berichts, der Rechtschreibung, der Quellenangabe und der Präsentation deutlich überarbeitet“, erklärte Thore Kretzschmar. Mika Schmidt ergänzte: „Außerdem haben wir noch eine Messreihe zur Düngewirkung von Schafwolle angefügt, die aber noch nicht abgeschlossen ist.“ Übereinstimmend waren beide vom Rahmenprogramm vor Ort begeistert. So wurde auch der imposante „PS.Speicher“ besichtigt, in dem auf fünf Etagen Oldtimer aller Art ausgestellt werden.

Windeln verbrennen

Paul Gründer (17), der im Wettbewerb der 15- bis 21-Jährigen angetreten war, musste sich in einer Online-Video-Konferenz vor einer Jury in Clausthal behaupten. Er hatte sich dem Thema „Energiesparendes Verbrennen von Windeln“ gewidmet. Er hatte im zentralen Thema seines Versuchs im Vergleich zum Regionalwettbewerb noch zugelegt: Wie bekomme ich das Salz wieder aus der Flüssigkeit, die ich den Superabsorbern der Windeln abgerungen habe?

In großen Hallen oder Containern soll mittels Solar-Thermie die Flüssigkeit verdunstet werden. Die entstehende Geruchsbelästigung soll durch Einsatz von Aktiv-Kohle-Filtern minimiert werden. Alternativ wurde auch noch das Anlegen von Salz-Gärten angedacht, was aber einen zu großen Flächenverbrauch bedeutet und durch das Klima in Norddeutschland nicht befördert wird. Für seine Forschungsergebnisse erhielt Paul den Sonderpreis „REset Plastic“, der mit 250 Euro dotiert war.

Förderung für Begabte

Die drei naturwissenschaftlich interessierten Schüler berichteten vom Spaß und Erkenntnisgewinn, den die Teilnahme am Wettbewerb bereitet hatte. Lehrer de Vries beschrieb aus schulischer Sicht noch einmal den Ansatz, im Rahmen der Begabtenförderung junge Menschen an die Naturwissenschaften heranzuführen und sie zu motivieren, ihre Kompetenzen immer weiter auszubauen.

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