Ofenerfeld - Als „die Stimme Ostfrieslands“ ist Ewald Christophers bekannt, in diesem Jahr wäre er 100 Jahre alt geworden. Der Verein Begegnungsstätte Heinrich Kunst in Ofenerfeld widmet dem Leben und dem Werk Christophers deshalb eine Lesung.
Geschichten und Lieder
Am Donnerstag, 3. November, wollen Theo Gerdes, Hajo Freitag und Helge Ihnen, auch allesamt Mitglieder der August Hinrichs Bühne, ab 19.30 Uhr im Heinrich-Kunst-Haus (Sandweg 22, Ofenerfeld) aus seinem Leben erzählen und viele seiner schönsten Geschichten vortragen. Und „Leedermaker“ Tammo Poppinga sorgt mit seinen plattdeutschen Liedern für weitere Unterhaltung.
Geboren 1922 in Aurich wollte Ewald Christophers schon mit 12 Jahren „Funkreporter“ werden. Über viele Stationen als Journalist, Moderator in Funk und Fernsehen und als plattdeutscher Schriftsteller wurde dann aus ihm „die Stimme Ostfrieslands“, so sein Ehrentitel. 2003 verstarb Christophers.
Radio und Fernsehen
Ab 1966 hatte Christophers zum Beispiel beim NDR zum festen Team der Radioreihe „Hör mal ‘n beten to“, über die einmal in der Woche „Middwäk Klock 8“ seine Beiträge ausgestrahlt wurden. Das Gesicht zur „Stimme Ostfrieslands“ erschien irgendwann auch regelmäßig auf den Fernsehbildschirmen – in der Sendung „Klönschnack“. Daran anknüpfend entstand 1982 „Talk op Platt“. Neben Gerlind Rosenbusch und Dirk Römer gehörte Christophers zu den Moderatoren der ersten Stunde.
Karten für die Veranstaltung des Vereins Begegnungsstätte Heinrich Kunst gibt es für 7 Euro an der Abendkasse im Heinrich-Kunst-Haus, die ab 19 Uhr geöffnet ist.
Am Tag der Veranstaltung gelten die aktuellen Bestimmungen der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen. Aktuelle Hinweise werden vor dem Termin auf der Vereins-Homepage unter Veranstaltungen eingestellt.
