Lange hatte Gerhard Langner gesucht. Und auch einen herben Rückschlag musste der Tischlermeister aus Kayhausen wegstecken bei der Suche nach einem Bus für die weißrussische Stadt Mogilew. Letztlich aber konnte er den großen Wunsch seiner Freunde aber doch noch erfüllen: In Hamburg hatte Langner einen 18-Sitzer aufgetan, der wie für die gewünschten Zwecke gemacht ist. In Polen war der Mercedes bereits im Linienverkehr eingesetzt, künftig sollen mit ihm Kinder und Behinderte in Mogilew vom Land in die Stadt gefahren werden. Mittlerweile ist Langner mit dem Bus auch in Weißrussland eingetroffen. Lediglich eine Reifenpanne an dem ebenfalls überführten Anhänger sowie der übliche Ärger bei der Abfertigung an der weißrussischen Grenze sorgten für etwas Zeitverzögerung. Bei der Übergabe des Busses schlug ihm dafür überwältigende Dankbarkeit entgegen, die der 71-Jährige an die zahlreichen Spender und Helfer weitergibt. „Ohne diese wäre die Hilfe gar nicht möglich.“ Und auch die übrigen Spenden – von Kinderkleidung über Fahrräder bis hin zu einer Küche für eine Behindertengruppe – wurden begeistert angenommen. Anfang Dezember wird sich Langner auf den knapp 2000 Kilometer langen Rückweg machen – im Linienbus und nicht am Steuer.

Für den Titel „Fixe Firma“ hatte NDR Radio Niedersachsen Betriebe aus dem Bundesland gesucht, die dafür ihre Kreativität, Spontanität und ihr Wissen unter Beweis stellen mussten. Mitgemacht hat auch ein Team der Bad Zwischenahner „Kleinen Kneipe“. Dreimal hintereinander war die Mannschaft um Wirt Ulf Hethey in den Spielrunden siegreich und gewannen damit den Hauptpreis, einen exklusiven Kaffeevollautomaten. Am Freitagabend interviewte Moderator Thomas Stahlberg „Teamchef“ Hethey. Weitere Interviewpartner waren Kurdirektor Peter Schulze und der stellvertretende Bürgermeister Jochen Finke. Als würdevoller Verlierer zeigte sich die Spielgruppe des Braunschweiger Bang & Olufsen- Partners. Sie war in der letzten Runde an der „Kleinen Kneipe“ gescheitert. Mit vier Teilnehmern reiste sie an, beglückwünschte die Siegermannschaft – und hatte den Hauptpreis im Gepäck. Da die Braunschweiger Bad Zwischenahn nur in der dunklen Tageszeit erlebten, versprachen sie ein Wiederkommen.

In der Fußballabteilung des TuS Petersfehn möchte man in Zukunft noch mehr für den Nachwuchs tun. Dafür hat man ein sogenanntes „Jugendförderhaus“ errichtet. Für einen kleinen Beitrag haben Firmen und Privatpersonen die Möglichkeit, dieses Projekt direkt zu unterstützen. „Mit diesen Spenden könnten wir mit den Jugendlichen Bundesligaspiele besuchen, Zuschüsse für die Ferienfußballschule geben oder Turnierfahrten organisieren, was vorher nicht möglich war“, so der Abteilungsleiter der Fußballer, Wolfgang Horn. „Ich glaube, dass wäre für alle Kicker eine super Sache.“ Auf einer großen Tafel in Hausform können Sponsorenflächen mit einer einjährigen Laufzeit erworben werden. Ob Firmenlogo, Vor- und Familienname oder einer kreativen Eigengestaltung, jeder kann Teil dieses Projektes werden. Privatpersonen können für einmalig 20 Euro€, Firmen für 50 €Euro ein größeres Sponsorenkästchen erwerben. Um den Druck und die Ausführung kümmert sich der TuS Petersfehn. „Das Geld kommt voll und ganz der Jugend zugute. Hier kann jeder mitmachen; auch Großeltern, deren Enkel vielleicht hier in einer der Jugendmannschaften spielt“, so Horn.