Westerstede - Die Boulespieler des Westersteder Boule Treffs haben sich in den vergangenen Jahren auf einem ehemaligen Tennisplatz, der ihnen von der Stadt Westerstede überlassen wurde, mit Eigenmitteln und -leistungen eine wettkampftaugliche Spielstätte für ihren Sport, das Boulodrome am Waldstadion, geschaffen. Inzwischen zählt der Verein 20 Mitglieder. Zweimal wöchentlich treffen sie sich zum Kugelsport.
Getrübt wird ihre Freude augenblicklich durch den Krieg Russlands gegen das Volk der Ukraine. Insbesondere das Schicksal der aus diesem Staat geflohenen Kinder und Jugendlichen bewog den Verein, der Stadt Westerstede einen Betrag von 500 Euro zu spenden. Wunsch der Boulespieler ist es, mit diesem Geld ein Projekt für diese Kinder und Jugendlichen zu finanzieren. Spontan entschlossen sich einige Vereinsmitglieder die Vereinsspende durch eigene Spenden aufzustocken, sodass der Vereinsvorsitzende Rolf Streekmann Westerstedes Bürgermeister Michael Rösner bei seinem Besuch im Boulodrome 770 Euro übergeben konnte.
„Wir sind sicher, dass das Zentrum für Kinder und Jugendliche den im hohen Maße traumatisierten Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine in diesen schweren Zeiten eine Freude bereiten kann“, so Streekmann. Bürgermeister Rösner bedankte sich im Namen der Stadt Westerstede: „Wir werden den Zweck der Spende zu erfüllen wissen“.
