Augustfehn - „Es gibt derzeit in der Gemeinde Apen 75 gemeldete Flüchtlinge aus der Ukraine, die vielfach nicht voneinander wissen. Wir wollen nun durch einen wöchentlichen Treff dazu beitragen, dass sich diese Menschen, die ja nun Schlimmes erfahren haben, kennenlernen, austauschen und auch gegenseitig unterstützen können“, sagt Louisa Blank, Vorsitzende des Vereins Humanitäre Soforthilfe Ammerland/Ostfriesland.

Zusammen mit der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Augustfehn, dem Team vom sozialen Kaufhaus Café & Klamotte in Augustfehn sowie dem Ortsverband Apen von Bündnis 90/Die Grünen hat der Verein Humanitäre Soforthilfe den Treffpunkt Ukraine geschaffen. Ein Treffen hat bereits stattgefunden, ein weiteres ist diesen Mittwoch, 11. Mai, geplant. Von 17 bis 18.30 Uhr finden die Zusammenkünfte jeweils im Evangelisch-Freikirchlichen Gemeindezentrum, Osterkamp 62, statt.

„Vergangenes Mal und dieses Mal sponsern wir von Seiten des Vereins das Abendessen, künftig sollen dann die Teilnehmer jeweils etwas zu essen für ein Büfett mitbringen, an dem sich alle bedienen können“, so die junge Vereinsvorsitzende. Eine Augustfehner Bäckerei spende für alle Treffen das Brot. Zehn Treffen seien bis Mitte Juli bis zu den Sommerferien geplant. Eine Kinderbetreuung werde angeboten, damit sich die Erwachsenen austauschen können.

Freuen sich gemeinsam, dass das syrische Kochbuch so erfolgreich verkauft wurde und nun schon die zweite Auflage gedruckt wird: Omar Ismaeil, Dieter Börjes, Louisa Blank und Reinhold Weerts vom Verein Humanitäre Soforthilfe, Kochbuchautorin  Mayassa Mustafa, Nicole Gnieser (Verein Humanitäre Soforthilfe) sowie Reinhard Penning und Gert Sudbrack von der Gruppe Art Anarcho.

HILFE FÜR MENSCHEN AUS DER UKRAINE Syrisches Kochbuch wird zum Erfolgsrezept

Doris Grove-Mittwede
Augustfehn

„Uns ist es wichtig, dass sich die Flüchtlinge aus der Ukraine untereinander vernetzen und Kontakte pflegen. Wir können zwar vielfältig unterstützen, aber Gesprächspartner aus der eigenen Kultur und mit ähnlichen Erfahrungen nicht ersetzen.“

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede