Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Song-Veröffentlichung kurzfristig verschoben Hiobsbotschaft für Ex-DSDS-Sänger aus Westerstede

Nataly Fechter und Raphael Goldmann im „Recall“ bei Deutschland sucht den Superstar: Damals war der Westersteder erfolgreich, zog sich aber aus der Show zurück.

Nataly Fechter und Raphael Goldmann im „Recall“ bei Deutschland sucht den Superstar: Damals war der Westersteder erfolgreich, zog sich aber aus der Show zurück.

Archiv/TV Now

Westerstede - Eigentlich hätte an dieser Stelle stehen sollen: Der Countdown läuft – im Bezug auf die Song-Veröffentlichung des Westersteder Musikers Raphael Goldmann. Der ehemalige Favorit in der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ wollte am Freitag sein neues Lied „I wonder why“ veröffentlichen. Am Donnerstagvormittag dann die Hiobsbotschaft: Sein Promoter hat sich gemeldet, der Termin muss kurzfristig verschoben werden. Damit das Lied auch im Radio laufen kann, muss es inhaltlich noch eine Änderung geben.

Aufwendiger Videodreh

Goldmann bei DSDS

Im Jahr 2020 nahm der Westersteder an der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar teil“. Dadurch wurde er der Öffentlichkeit bekannt.

Ein besonderer Kandidat ist er gewesen, weil er vor allem den damaligen Chef-Juror Dieter Bohlen überzeugte. Er erhielt die sogenannte „Goldene CD“.

Zwei Runden konnte Goldmann durch seinen starken Auftritt im Casting überspringen.

Sein Rückzug lag seinerzeit an der Geburt seines Kindes. Er ging also freiwillig aus der Show.

Ab 19 Uhr hätte das Lied auf sämtlichen Musikplattformen, beispielsweise Youtube oder Spotify, abrufbar sein sollen, so Goldmann im Gespräch mit der NWZ. Dann wäre auch das Video zum Lied im Internet gewesen, das im Westersteder Jaspershof gedreht wurde. Schon der Dreh kostete den Musiker eine Menge Nerven. Denn der Aufnahmetag im Jaspershof verlief mit einigen Komplikationen. „Wir hatten ja schon im Vorfeld einige Corona-Fälle und mussten improvisieren“, sagt Goldmann. Trotzdem war er zuversichtlich, das alles läuft. „So richtig gut hat das alles aber dann nicht funktioniert.“ Der Jaspershof in Westerstede sei teilweise doch nicht mehr so geeignet gewesen als Drehort, eine Bühne sei nicht mehr da gewesen. „Die hatte ich eingeplant“, so der Musiker.

Neuer Termin

Also musste erneut improvisiert werden und es wurden noch kurzfristig Drehorte in Uplengen gefunden. Aber die Hauptsache ist, dass im Nachhinein das Ergebnis passt – und damit ist Goldmann zufrieden. „Wir sind gespannt wie es ankommt“, sagt Goldmann. Da muss er sich nun aber noch etwas gedulden. Neues Datum für die Veröffentlichung soll der 11. März sein.

Das Video spielt bei diesem Song tatsächlich eine wichtige Rolle. Denn es soll nach Wunsch des Musikers „viral“ gehen. Bedeutet, es soll im Internet eine breite Masse erreichen. Um das zu schaffen, hat Goldmann sich einen speziellen Tanz einfallen lassen.

In dem sozialen Netzwerk „TikTok“ hofft der Westersteder, der übrigens nur unweit des Jaspershofs wohnt, auf den Durchbruch. Auf dieser Plattform ist es Trend, dass viele Nutzer einen Tanz kopieren und das Video dazu hochladen. Es gibt bereits zahlreiche solcher Tänze, Goldmann hofft nun, dass seiner eine ähnliche Bekanntheit erreicht. Auf seinem TikTok-Kanal „GoldmannTv“ wird es dann ebenfalls kurz nach Veröffentlichung sichtbar sein.

Erfolgschancen erhöhen

Das Lied beschäftigt sich sogar direkt mit dem sozialen Netzwerk. Es sei eine Art Kritik an sogenannten „TikTokern“, die teilweise ihre Berufe aufgeben, um auf der Internetplattform erfolgreich zu sein. „TikTok“ direkt in sein Lied einzuspannen, macht er natürlich nicht ohne Hintergedanken. So hofft er auf die notwendige Aufmerksamkeit für seinen Song und das Video.

Trotz der Startschwierigkeiten bleibt Goldmann weiter optimistisch. Bis zum 11. März ist es auch nicht mehr ganz so lange hin.

Jan-Michael Heimann
Jan-Michael Heimann Redaktion Westerstede
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

POSITIVES VOTUM Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH – Rießelmann spricht von „Happy End“

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden