Die Idylle am Brombeerweg in Wahnbek ist auf dem Bild von Herrn Jacob deutlich erkennbar. Es hat den Anschein, der Weg ist in dem Zustand kaum für stärkeren Verkehr geeignet. Proteste sind daher verständlich.
Ich schließe mich dem unverzüglich an, weil in der von mir bewohnten Morissestraße noch krassere Verkehrssituationen vorlagen und -liegen. Zur Situation: Neue Baugebiete in Hankhausen und im Bunkerdorf (ehemalige Schlossgärtnerei). Alle Bauherren haben sich finanziell hochwertig gebunden und sind auf berufliche Tätigkeiten angewiesen, von denen nur wenig im Ort selbst stattfinden. Die Folge: Morgendliche Fahrten zur Arbeitsstelle, überwiegend über die BAB. Diese Fahrten finden überwiegend in rasantem Tempo statt.
Die zuständigen Behörden müssten wissen, dass die Morissestraße eine der am dichtesten bebauten Straßen überhaupt ist. Auf ca. 250 Metern wohnen etwa 60 Familien, wobei der stattgefundene Generationenwechsel dazu führte, dass mehr Kinder mit jungen Familien herangezogen sind, hinzu kommen auch hier die Neubauten mit Kinderfamilien, welche alle über die Morissestraße zur Schule laufen oder fahren.
Es fanden aber Verkehrsmessungen statt, deren Ergebnisse, wie üblich, harmlose Ergebnisse brachten. Dabei sollte bedacht werden, dass hohes Tempo vieler Verkehrsteilnehmer reduziert wird durch jene, welche langsamer fahren. Generell muss in beiden erwähnten Straßen behördlicherseits eingegriffen werden, bevor ein Unglück passiert – und nicht etwa erst danach. Hohe Strafen für Raser sind erforderlich.
