Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Hubertusmesse im Ammerland Wo Jäger und die Kirche zusammenkommen

Besonderes Ambiente: ein strahlender Hirsch über einer Feuerstelle. Die Ammerländer Jagdhornbläser begleiteten die Hubertusmesse im Ammerländer Bauernhaus.

Besonderes Ambiente: ein strahlender Hirsch über einer Feuerstelle. Die Ammerländer Jagdhornbläser begleiteten die Hubertusmesse im Ammerländer Bauernhaus.

Privat

Bad Zwischenahn/Edewecht/Westerstede - Beim Betreten des Ammerländer Bauernhauses in Bad Zwischenahn raschelte das Laub unter den Füßen: Passend für den 3. November fand hier die traditionelle Hubertusmesse statt. Organisiert von den Jägern des Hegerings Bad Zwischenahn wurde hier ein besonderes Ambiente für einen Gottesdienst geschaffen, in welchem eigentlich Hubertus, dem Schutzpatron der Jagd, gedacht wird.

Hunde geehrt

Wie jedes Jahr haben auch die Ammerländer Jagdhornbläser die Messe musikalisch begleitet. Gleich zu Beginn erklang der Hunderuf und einige Hundeführer liefen durch die Sitzreihe nach vorne und stellten sich auf. Ohne die Hunde könnte Jagd nicht stattfinden – und somit sollten auch diese geehrt werden.

Nachfolgend gab es Grußworte des Hegeringleiters Henning Wempen und der stellvertretenden Bürgermeisterin Kirsten Schwengels. Schnell wurde der Gottesdienst wieder in die Hände von Pastor Hamann gegeben. Auch dieser hielt, wie seine Vorredner, alles auf Plattdeutsch. Auch nach Ende der Messe blieben viele Besucher noch eine Weile, um den Hörnern zu lauschen, oder um mit Bekannten, Freunden und anwesenden Jägern ins Gespräch zu kommen.

Messe in Jeddeloh

Daneben fand in Jeddeloh die Hubertusmesse zum 30. Mal statt. Die Jagdbezirke Jeddeloh I hatten vorab ihre diesjährige Hubertusjagd durchgeführt. Abends eröffnete dann Jagdleiter Gerold Kahle die Hubertusmesse unter anderem im Beisein von Pastor Stefan Bohlen, Bürgermeisterin Petra Knetemann und Kreisjägermeister Christian Schulze Döring vor vielen Jägern und Gästen. Die Jagdhornbläser des Hegerings Edewecht begleiteten die Veranstaltung musikalisch.

Die stv. Hegeringleiterin Marlies Backhus dankte Gerold Kahle für seine 30-jährige Arbeit als Organisator der Hubertusmesse und überreicht ihm im Namen des Hegerings als Dank ein Präsent. Bild: Hegering

Die stv. Hegeringleiterin Marlies Backhus dankte Gerold Kahle für seine 30-jährige Arbeit als Organisator der Hubertusmesse und überreicht ihm im Namen des Hegerings als Dank ein Präsent. Bild: Hegering

Gerold Kahle organisiert die Hubertusmesse seit 30 Jahren. Dafür wurde er von der stellvertretenden Hegeringleierin Marlies Backhus mit einem Präsent gewürdigt. Der diesjährige Hubertuskönig ist Franz Schepers von den Klein Scharreler und Friedrichsfehner Jägern.

Während der Hubertusmesse wurde eine Spendensammlung für den Förderverein der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn durchgeführt. Die gesammelten 355 Euro werden zugunsten umweltpädagogischer Projekte verwendet.

Ehrung in Westerstede

Für die ökumenische Messe in Westerstede hatten die Mitglieder der Hegeringe Westerstede, Eggeloge und Linswege die St.-Petri-Kirche festlich geschmückt. Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde setzen sich so seit Jahrzehnten für den Dialog und die Pflege kulturellen Erbes ein.

Ehrenplakette für Pfarrer: (v.li.) Pfarrer Carl Trennkamp und Pfarrer Malte Borchardt erhielten die Auszeichung von Hartwig Leipolt. Bild: Anika Börries

Ehrenplakette für Pfarrer: (v.li.) Pfarrer Carl Trennkamp und Pfarrer Malte Borchardt erhielten die Auszeichung von Hartwig Leipolt. Bild: Anika Börries

Dies nahm die Landesjägerschaft Niedersachsen zum Anlass, Pfarrer Carl Trennkamp mit der bronzenen Ehrenplakette der Landesjägerschaft Niedersachsen und Pfarrer Malte Borchardt mit der bronzenen Ehrenadel des Landesjägerschaft Niedersachsen auszuzeichnen. Hartwig Leipolt (Schriftführer der Jägerschaft Ammerland) überreichte die Ehrungen.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Ein Wahlplakat des sächsischen SPD-Spitzenkandidaten zur Europawahl, Matthias Ecke hängt an der Schandauer Straße im Stadtteil Striesen an einem Laternenmast. Der sächsische SPD-Spitzenkandidat zur Europawahl, Matthias Ecke, ist beim Plakatieren im Dresdner Stadtteil Striesen angegriffen und schwer verletzt worden. Beim Befestigen von Wahlplakaten am späten Freitagabend schlugen vier Unbekannte auf den 41-Jährigen ein, wie Polizei und Partei am Samstag mitteilten.

SCHUTZ VON POLITIKERN Innenminister wollen schärfere Strafen prüfen

Dpa
Potsdam
Sie geben Orientierung im Evangelischen Krankenhaus (v.l.) Andreas Hoppe, Elli Fitzner, Gertrud Wessel-Terharn und Pastorin Anke Fasse.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS IN OLDENBURG Sie geben Orientierung und Sicherheit im Krankenhaus-Dschungel

Anja Biewald
Oldenburg
Kommentar
Oliver Braun

ZUR ABSAGE DES DEMOKRATIEFESTES IN SCHORTENS Ideologiebefreit Probleme lösen

Oliver Braun
Verfolgt seinen Plan: Oldenburgs Cheftrainer Pedro Calles (links) spricht mit Deane Williams.

VOR AUSWÄRTSSPIEL IN ULM Baskets-Coach Pedro Calles blendet Rennen um Platz acht aus

Niklas Benter
Oldenburg
Meinung
Landwirte protestieren am Rande einer Veranstaltung der Grünen. Die Ampel zieht viel Kritik auf sich.

FORDERUNGSKATALOG AUFGESTELLT Darum sind die Landwirte weiterhin wütend auf die Politik

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover