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NWZonline.de Region Ammerland

Im Dienst der guten Sache

23.06.2015

Einen Streifzug besonderer Güte durch die Werke großer Komponisten brachte der Singverein Emden am Sonntag in der St. Petri-Kirche zu Gehör. Von Bach, Parry, Mozart, Schubert über Batholdy, Grieg, Finger Händel bis zu Haydn, Rutter und Rheinberger. Der von Gerhard Schoone geleitete Chor konnte die unterschiedlichen Stimmungen der Werke eindrucksvoll vermitteln. Solopartien wurden virtuos von Chormitgliedern übernommen. Hinzu kamen Instrumentalwerke für Orgel und Blockflöte.

Das Konzert wurde anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Ammerland Hospizes vom Hospizdienst Ammerland e.V., als ein Träger der Einrichtung, initiiert. Dessen Vorsitzender, Ulrich Schwalfenberg, begrüßte die Gäste und bat um Spenden zugunsten des Hospizes.

Die mehr als 100 Zuhörer waren beeindruckt und belohnten den Singverein mit lang anhaltendem Applaus. Kea Freymuth, die Leiterin des Ammerland Hospizes, bedankte sich herzlich für das großartige Konzert und beim Publikum für die Spenden. Die Einrichtung ist für die umfassende Versorgung der Hospiz-Bewohner auf Spenden angewiesen und das Benefizkonzert konnte mit einem Betrag von 1030 Euro einen wesentlichen Beitrag leisten.

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Das Ammerland Hospiz wurde am 1. November 2010 eröffnet und hat seitdem über 600 Menschen auf ihrem letzten Lebensweg begleitet. Ein Team aus haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden kümmert sich um die Bewohner und ihre Angehörigen und schafft eine Atmosphäre, in dem die Menschen ihre letzte Zeit gestalten und Abschied nehmen können.

Träger der Einrichtung sind die Ammerland Klinik und der Hospizdienst Ammerland e.V. Letzterer begleitet und unterstützt bereits seit 1997 Schwerstkranke und Sterbende zu Hause und in Heimen. Bereits zur Vereinsgründung vor 18 Jahre wurde ein stationäres Hospiz angedacht. Seitdem dies vor fünf Jahren realisiert werden konnte, bieten der ambulante Hospizdienst und das stationäre Hospiz gemeinsam eine gut ausgebaute und umfangreiche Versorgung und Unterstützung für die Menschen im Ammerland und der Region. Hierfür sind weitere Spenden notwendig.

In den Ruhestand verabschiedet wurde jetzt Pastor Wilfried Schroer, langjähriger 1. Vorsitzende und Gründungsmitglied des Vereins Arbeitsinitiative im Ammerland e.V.. Unter den Gästen waren Vorstandsmitglieder, Mitarbeiter, Projekt-Teilnehmer und zahlreiche Weggefährten, wie auch die Repräsentanten des Jobcenters Ammerland, Ingo Rabe, Ralf Geerdes und Sabine Siebels.

Als Nachfolger und „neuer Kapitän“ wurde Hans-Gerd Buschmann begrüßt, der ebenfalls dem Verein seit langem angehört und bisher das Amt des 2. Vorsitzenden inne hatte. In seiner Rede würdigte er das überaus große Engagements Schroers, der die AiA zu dem gemacht habe, was sie heute darstellt: Als zertifizierter Bildungsträger mit Werkstätten und AGH-Projekten einen hohen Stellenwert im Ammerland inne zu haben – ganz im Dienste des Menschen. Er betonte, dass er als 1. Vorsitzender im Sinne seines Vorgängers weiterarbeiten werde.

Wilfried Schroer gab in seiner Verabschiedungsrede einen Überblick über die AiA, die er als Gründungsmitglied 1982 ins Leben gerufen hatte, zuerst mit einer Beratungsstelle für Erwerbslose. 1987 erfolgte dann die Gründung einer Werkstatt der AiA, die bis heute zahlreichen Erwerbslosen berufliche Orientierung und die Möglichkeit einer Rückkehr in den Arbeitsmarkt bietet. Unter dem Schirm der Diakonie ist die AiA inzwischen gewachsen, hinzu kamen der Soziale Möbeldienst und die Schnüsterstuv, der Fahrdienst und der Ausbau der Holzwerkstatt, die sich in Halsbek befindet.

In zahlreichen Reden wurde das hohe persönliche Engagement Wilfried Schroers gewürdigt. Der ehemalige 1. Vorsitzende sei stets energisch bemüht, für die Sache der AiA einzutreten und habe mit seiner Kompetenz überzeugt, wie Sozialdezernent Ingo Rabe betonte.

Hilke Hinrichs, allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, betonte, dass die AiA untrennbar mit der Persönlichkeit von Wilfried Schroer verbunden sei.

Als Weggefährte in seinem ehrenamtlichen Engagement stellte Rainer Heimsch, Gründer und derzeit Mitglied des Beirates der Arbeitsloseninitiative Rastede, das gemeinsame Engagement für Erwerbslose in den Vordergrund.

In der Rede des Kreispfarrers Lars Dede wurde verdeutlicht, dass die Arbeit der Arbeitsinitiative im Ammerland e.V. für die Diakonie eine Herzensangelegenheit ist.

Dies galt auch für den langjährigen Weggefährten von Wilfried Schroer, Klaus Kittler. Er war als Gründungsmitglied der AiA daran beteiligt, sich für die Bekämpfung der Armut und Ausgrenzung von arbeitslosen Menschen zu engagieren.

Der theologische Vorstand der Diakonie im Oldenburger Land, Pfarrer Thomas Feld, wies auf die Würde des Menschen hin. Erwerbstätige Arbeit sei nicht nur notwendig, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können, sondern auch, um soziale Anerkennung zu finden. Dem pflichtete auch Oberkirchenrat Detlef Mucks-Büker bei.

Die Geschäftsführerin der AiA, Daniela Vorwerk, bedankte sich herzlich bei Wilfried Schroer und hieß Hans-Gerd Buschmann als dessen Nachfolger willkommen.

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