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Verkehrschaos nach tödlichem Folgeunfall
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Aktualisiert vor 19 Minuten.

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Verkehrschaos nach tödlichem Folgeunfall

NWZonline.de Region Ammerland

Ins Blaue und ins Schwarze

04.06.2015

Nach fast zweistündiger Einführung in die Geschichte des Jeverschen Schlosses und vor allem des Wirkens von Fräulein Maria von Jever hatten sich die Mitglieder der Senioren-Union Rastede dann doch eine Erholung im Café des Schlosses verdient. Das berichtet Vorsitzender Adolf Marxfeld, der mit der Gruppe aus Rastede von einer Gästeführerin im Kostüm des Fräulein Maria von Jever (1500-1575) empfangen worden war. Diese herrschte mit ihrem Berater und Geliebten Boing von Oldersum mit strenger Hand aber zum Segen ihrer Untergebenen. Mit Boing kämpfte sie viele Jahre gegen die Vorherrschaft der Ostfriesen. Der plötzliche Tod Boings 1540 verhinderte die geplante Hochzeit der beiden, Maria heiratete nie.

Während des Rundgangs durch das Schloss wurde in der Ahnengalerie auch das Bild von Katherina der Großen gezeigt. Die spätere russische Herrscherin verbrachte als 13-Jährige einen Sommer im Schloss zu Jever. Der Nachmittag reichte kaum aus, um die wichtigsten Kostbarkeiten im Schlossmuseum wie den grünen Kachelofen (aus der Zeit des Historismus) sowie den Gobelinsaal mit vier großen Wandteppichen zu besichtigen, schildert Marxfeld.

Die frühere Verbindung von Jever zu Oldenburg wurde auch dadurch deutlich, dass ein Bild mit Text und Melodie von „Heil Dir o’ Oldenburg...“ aushing. Dann wurde es gruselig: Das Richtschwert des Henkers von Jever war in einer Vitrine ausgestellt. Dazu berichtete die Führerin, dass die Verurteilten den Henker baten, sie mit dem Schwert zu köpfen und nicht aufs Rad zu flechten oder zu vierteilen.

Besondere Beachtung fand auch das Gemälde des letzten Wolfes des Jeverlandes. Im November 1738 wurde dieser Wolf in der Nähe von Schortens erschossen. Abschließend konnten es sich die Rasteder nicht verkneifen, auf das Jahr 1158 hinzuweisen: In diesem Jahr wurde Jever Ort einer Kurie des Benediktinerklosters Rastede.

Spendenübergabe an den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ipwege-Wahnbek: Die Raiffeisenbank Rastede überreichte kürzlich eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Brigitte Hillerns übergab den Scheck an Ortsbrandmeister Erich Bischoff, seinen Stellvertreter Sven Linck und die Vorsitzende des Fördervereins, Anke Linck. Der Zuschuss wurde zur Anschaffung eines Defibrillators genutzt. Der Defibrillator wird auf einem Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr platziert. Die Spende kommt aus den Reinerträgen des Gewinnsparens.

Der Rasteder Automobilclub (RAC) hat das jährliche Freundschaftsschießen zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Rastede, dem Rasteder Automobilclub, der Showband Rastede und dem Rasteder Schützenverein wie schon im Jahr zuvor für sich entschieden. Somit ging der Wanderpokal erneut an den RAC. Vorsitzender Kay Kudinow nahm den Pokal und ein Präsent als bester Schütze des RAC entgegen. Auch die jeweils besten Schützen der anderen Vereine bekamen ein Präsent. Dies waren Heidi Nowak (Showband), Anne Wübbenhorst (Feuerwehr) und Hartmut Grund (Schützenverein). Etwa 70 Teilnehmer machten bei dem Wettbewerb im Schützenhof mit.

Zu einem informativen Nachmittag und einer Fahrt vorbei an blühenden Rhododendren hatte die CDU Rastede eingeladen. Einmal im Jahr unternehmen die Christdemokraten mit den Bewohnern der Awo-Altenwohnanlage einen Ausflug. Um den Bus voll auszulasten, wurden in diesem Jahr zusätzlich die Bewohner vom Petershof eingeladen. Somit fuhren 53 Senioren mit der CDU Rastede ins Blaue.

Die Reise führte an aktuellen Baustellen in der Gemeinde vorbei. Es gab Informationen über den Ausbau der Oldenburger Straße, es ging vorbei am Baugebiet Südlich Schlosspark II und zur Hubschrauberstaffel in Neusüdende. In Felde auf dem Flugplatz wurde eine Pause eingelegt. Hier hatte die CDU zu einer Kaffeetafel ins „Schloss Köhlmoor“ eingeladen.

Ausgearbeitet hatte die Fahrt Fraktionsvorsitzende Susanne Lamers. Sie erzählte unterwegs einiges zu den einzelnen Bauerschaften, den Firmen oder der Region. „Es macht jedes Jahr wieder Spaß, mit den Damen und Herren aus der Awo und jetzt auch denen aus dem Petershof ins Blaue zu fahren“, sagte Torsten Wilters, Vorsitzender der CDU Rastede.

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