JADE - Komplett besetzt war der Saal des Gasthofs Jabben in Südbollenhagen (Wesermarsch) am Sonntag bei einer Diskussionsveranstaltung zur A 22. Geladen hatte die Bürgerinitiative Rastedermoor.
Susanne Grube von der Initiative Ammerländer Bürger gegen die A 22 berichtete über den aktuellen Planungs- und Sachstand. Ihrer Ansicht nach sei die A 22 unwirtschaftlich und verkehrstechnisch nicht notwendig. Zudem müsse geprüft werden, ob bestehende Straßen wie die B 74 oder die B 211 ausgebaut werden könnten, um vergleichbare Effekte zu erzielen.
Der Rasteder Grünen-Fraktionssprecher Gerd Langhorst berichtete über die Position der umliegenden Gemeinden bezüglich der Varianten 2 und 3, die zurzeit im Gespräch seien. Er appellierte an alle Anwesenden, keine Varianten-Diskussion zu führen, um die Trasse vom eigenen Haus wegzubekommen, sondern den Widerstand gegen das gesamte Vorhaben zu richten. Der Vorsitzende der Bürgerinitiative Rastedermoor, Friedrich Schulze aus Rastede, sagte: Die Politik möchte ein Projekt durchsetzen, vor dessen Folgen sie die Augen verschließt.
